Glaube

Pfarreiengemeinschaft Seeg will mit Kindertischen Kontakt erhalten

Ein besonderer Tisch wartet in den Kirchen der Pfarreiengemeinschaft Seeg auf Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter, wie hier in der Kirche St. Moritz in Zell. Bis zum 7. Februar dreht sich alles um das Thema Maria Lichtmess. Danach folgen andere Themen und die Vorlagen werden ausgetauscht.

Ein besonderer Tisch wartet in den Kirchen der Pfarreiengemeinschaft Seeg auf Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter, wie hier in der Kirche St. Moritz in Zell. Bis zum 7. Februar dreht sich alles um das Thema Maria Lichtmess. Danach folgen andere Themen und die Vorlagen werden ausgetauscht.

Bild: Martina Gast

Ein besonderer Tisch wartet in den Kirchen der Pfarreiengemeinschaft Seeg auf Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter, wie hier in der Kirche St. Moritz in Zell. Bis zum 7. Februar dreht sich alles um das Thema Maria Lichtmess. Danach folgen andere Themen und die Vorlagen werden ausgetauscht.

Bild: Martina Gast

In den Gotteshäusern der Pfarreiengemeinschaft Seeg finden Kinder ab sofort auf Gabentischen Texte, Gebete, Malvorlagen und anderes. Das soll sie animieren in der Kirche vorbeizuschauen und diese auch zu schmücken
31.01.2021 | Stand: 12:00 Uhr

In den Kirchen der Pfarreiengemeinschaft Seeg steht seit dieser Woche jeweils ein Gabentisch mit allerlei Utensilien für Kinder zum Mitnehmen und Mitmachen bereit. Die kleinen Kirchenbesucher können sich kostenlos mit themenbezogenen Texten, Gebeten, Geschichten, kleinen Geschenken und Malvorlagen eindecken. Die fertig gebastelten, gemalten oder beschriebenen Vorlagen dürfen im Anschluss in der Kirche aufgehängt und präsentiert werden. Passende Aufhängungen oder Körbe stehen in Hopferau, Lengenwang, Rückholz, Seeg und Zell für die kreativen Kunstwerke bereit.

Da am Sonntag, 31. Januar, und Dienstag, 2. Februar, in den Pfarreien Maria Lichtmess gefeiert wird, geht es auch an diesem Kindertisch erstmal um das Thema Licht. Bis spätestens 7. Februar sollte alles hängen, denn dann folgen andere Themen, und die Tische werden neu bestückt. Aschermittwoch, Fastenzeit oder Ostern können so nahezu kontaktlos in Form von kindgerechten Texten, Gebeten und Basteleien an Mädchen und Buben im Kindergarten- oder Grundschulalter verteilt werden. So soll nach und nach eine kunterbunte Ideenkette in den Gotteshäusern entstehen, die auch für alle anderen Gottesdienstbesucher eine Bereicherung ist.

Abwechslung und zusätzliches Angebot

Solange die Einschränkungen anhalten, sollen die Kindertische für Abwechslung und ein zusätzliches Angebot in den Kirchen sorgen. Agnes Harsch, Mitarbeiterin des Pastoralteams rund um Pfarrer Wolfgang Schnabel, ist in der Pfarreiengemeinschaft für die Kinder- und Familienseelsorge zuständig. Aus der Not heraus, kam ihr die Idee, speziell für Kinder ein coronakonformes Angebot in den Kirchen zu schaffen. Bei der Bestückung der Tische wird Harsch ganz individuell von den Mesnern und Pfarrgemeinderäten vor Ort unterstützt. „Mit dieser Aktion wollen wir die Kinder herzlich einladen, einfach ab und zu in der Kirche an ihrem Tisch vorbeizuschauen, um den Kontakt nicht ganz zu verlieren und um neugierig zu bleiben. Denn momentan, ist in dieser Altersgruppe so gut wie nichts mehr möglich“, sagt Harsch.

Ursprünglich waren zu Maria Lichtmess Andachten speziell für Kinder geplant. Doch wie so vieles mussten auch diese Veranstaltungen wegen Corona abgesagt werden. Beliebte Kindergottesdienste oder Andachten, Bibel- oder Kindergruppenstunden liegen teilweise bereits seit einem Jahr auf Eis. Traditionelle kirchliche Jahresfeste, die oft in Verbindung mit den Kindergärten und Grundschulen gestaltet wurden, müssen weiterhin ersatzlos gestrichen werden. Bereits seit Beginn der Pandemie sind die Vorbereitungen und Feierlichkeiten für die Kommunionkinder und Firmlinge massiv von den Einschränkungen betroffen.

Freude auf bunte Ideen

Harsch hofft, dass sich das bald wieder ändern wird und bis dahin „lebt die neue Aktion vom Mitmachen, ich hoffe, dass die Tischchen gut angenommen werden, und freue mich schon auf die vielen bunten Ideen, die wir dann zu sehen bekommen. Irgendwann können wir sicherlich auch wieder in gewohnter Form mit den Kindern unsern Glauben feiern, aber bis dahin, sollen die Kinder spüren, dass wir uns etwas Schönes für sie überlegen, zumindest im Rahmen unserer Möglichkeiten“, sagt sie.

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