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Pfrontener Rot-Kreuz-Jugend startet beim Landeswettkampf

Klar zum Start für den Landeswettbewerb des Rot-Kreuz-Nachwuchses aus ganz Bayern sind „Die wilden Pfrontner“, die bei den sechs bis neun Jahre alten Bambini antreten.

Klar zum Start für den Landeswettbewerb des Rot-Kreuz-Nachwuchses aus ganz Bayern sind „Die wilden Pfrontner“, die bei den sechs bis neun Jahre alten Bambini antreten.

Bild: Jugendrotkreuz Pfronten

Klar zum Start für den Landeswettbewerb des Rot-Kreuz-Nachwuchses aus ganz Bayern sind „Die wilden Pfrontner“, die bei den sechs bis neun Jahre alten Bambini antreten.

Bild: Jugendrotkreuz Pfronten

Erstmals haben sich Gruppen das JRK Pfronten für den Landeswettbewerb qualifiziert. Was sich die Mädchen für das Wochenende in Moosburg vorgenommen haben.
22.07.2022 | Stand: 18:00 Uhr

„Die wilden Pfrontner“ können es gar nicht fassen: Erstmals ist die Bambinigruppe des Jugendrotkreuzes (JRK) Pfronten bei einem Wettbewerb angetreten – und hat es prompt in den Landeswettbewerb geschafft. Ähnlich geht es den „Pfrontner Lausfehla“: Die etwas älteren jungen Damen hatten auch nicht damit gerechnet, den Bezirkswettbewerb im Juni in Schwabmünchen zu gewinnen und sich für den Landeswettbewerb zu qualifizieren, der an diesem Wochenende in Moosburg im Landkreis Freising ausgetragen wird. Eine möglichst gute Platzierung haben sie sich dort zum Ziel gesteckt.

Tolle Sache - auch für die Gruppenleiter

Dass das Pfrontener JRK erstmals beim Landeswettbewerb dabei ist, ist auch für die Gruppenleiter eine ganz tolle Sache, betont Betreuerin Sandra Allgaier: „Es ist auch eine Bestätigung unserer Arbeit.“ Die Leistung der beiden Gruppen sei umso bemerkenswerter, da man coronabedingt erst seit Februar wieder regelmäßige, wöchentliche Gruppenstunden abhalten könne. Während der gesamten Coronazeit fanden entweder gar keine oder nur sporadische Gruppenstunden statt.

300 Teilnehmer werden erwartet

Die Konkurrenz am Wochenende ist freilich groß: Über 300 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus 40 Wettbewerbsgruppen haben sich qualifiziert. In Moosburg zeigen sie, was sie in Sachen Erst Hilfe gelernt haben. Das Spektrum der Aufgaben ist dabei breit. Es reicht von Praxisübungen über Wissensfragen bis zu kulturellen, sozialen und musischen Stationen. Teamfähigkeit, Schnelligkeit und Geschicklichkeit sind außerdem gefragt.

Parcours an der Isar

Der drei Kilometer lange Wettbewerbsparcours verläuft bei schönem Wetter entlang der Isar – bei schlechtem in einer Moosburger Grundschule. Das Technische Hilfswerk, die Polizei und die Feuerwehr sind mit in die Organisation eingebunden. Viele unterschiedliche Notfallsituationen werden auf dem Wettbewerbsparcous nachempfunden. So müssen die Teilnehmenden beispielsweise real geschminkte „Verletzte“ erstversorgen. Druckverbände müssen angelegt, Verbrennungen behandelt und eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchgeführt werden.

Geburtstagsparty fürs Bayerische Jugendrotkreuz

Aber auch für Spaß ist bei dem großen Treffen vom 22. bis 24. Juli gesorgt, schließlich feiert das Bayerische Jugendrotkreuz dabei auch seinen 75. Geburtstag. Bei der Geburtstagsparty werden alle teilnehmenden Kinder und Jugendliche mithilfe von Rohren gemeinsam Beethovens Ode an die Freude spielen. Es gibt einen Geburtstagskuchen, eine Tanzvorführung und ein Improtheater. Später sorgt ein DJ für Musik.

Fleißig wird geübt

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Noch mehr Grund zu feiern für „Die Pfrontner Lausfehla“ also nach ihrem überraschenden Bezirkssieg. Auch die Pfrontener Gruppenleiterinnen und -Leiter drücken ihnen fest die Daumen für einen guten Platz, denn die fünf Mädchen im Alter von 12 und 13 Jahren haben sich zusätzlich zu den regelmäßigen Gruppenstunden, auch in ihrer Freizeit getroffen, um sich auf den Wettkampf vorzubereiten. „Wir hoffen daher, dass der Fleiß der Mädchen belohnt wird“, sagt Sandra Allgaier. „Die wilden Pfrontner“, vier Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren, sind unterdessen schon ganz aufgeregt und können es nicht erwarten, dass das Wettkampf-Wochenende kommt, berichtete Allgaier.

Schlachtruf lautet „Hansa – Plast!“

Historisches haben die insgesamt neun Mädchen der beiden Nachwuchsgruppen aus Sicht des Pfrontener Roten Kreuzes aber ohnehin allein schon durch ihre Qualifikation für den Landeswettbewerb geschafft. Somit dürften sie unabhängig von der Platzierung, die sie am Ende in Moosburg erzielen, stolz ihren Schlachtruf anstimmen: Ein dreifaches Pfrontener „Hansa – Plast!“