50-Jahr-Feier

Siebenbürgerheim blickt auf 50 Jahre zurück: Pflegeplätze sind gefragter denn je

Bei der Jubiläumsfeier des Siebenbürgerheims in Lechbruck waren dabei (von links): Gretel Theil (Qualitätsbeauftragte), Eberhard Engerhoff (Arche Noris GmbH), Michael von Hohenau, Sabine Wohlhaupter (stellvertretende Heimleiterin), Anatol Becker (Regionalleiter Arche), Jeanne Chau-Dupont (Pflegedienstleiterin), Rita Wagner (BayernCare Projektleitung) und Oliver Graf (BayernCare Projektleitung).

Bei der Jubiläumsfeier des Siebenbürgerheims in Lechbruck waren dabei (von links): Gretel Theil (Qualitätsbeauftragte), Eberhard Engerhoff (Arche Noris GmbH), Michael von Hohenau, Sabine Wohlhaupter (stellvertretende Heimleiterin), Anatol Becker (Regionalleiter Arche), Jeanne Chau-Dupont (Pflegedienstleiterin), Rita Wagner (BayernCare Projektleitung) und Oliver Graf (BayernCare Projektleitung).

Bild: Stefan Fichtl

Bei der Jubiläumsfeier des Siebenbürgerheims in Lechbruck waren dabei (von links): Gretel Theil (Qualitätsbeauftragte), Eberhard Engerhoff (Arche Noris GmbH), Michael von Hohenau, Sabine Wohlhaupter (stellvertretende Heimleiterin), Anatol Becker (Regionalleiter Arche), Jeanne Chau-Dupont (Pflegedienstleiterin), Rita Wagner (BayernCare Projektleitung) und Oliver Graf (BayernCare Projektleitung).

Bild: Stefan Fichtl

Selbst im Neubau des Siebenbürgerheims in Lechbruck wird die Nachfrage nach Pflegeplätzen wohl nicht gedeckt werden. In 50 Jahren gab es einige Veränderungen.
23.09.2022 | Stand: 15:00 Uhr

Ein Tag mit Gottesdienst, Festansprachen und lustigen und netten Einlagen ging im Lechbrucker Siebenbürgerheim vorüber. Grund war der 50. Geburtstag des Hauses, das seinerzeit in erster Linie für Senioren aus Siebenbürgen in Rumänien, aber auch für einheimische, ältere Menschen gebaut wurde und dem jetzt einer Erneuerung bevorsteht.

Eine Gratulation kam vom Zweiten Lechbrucker Bürgermeister Erwin Maas, der den Bau vor 50 Jahren für die Gemeinde einen Glücksfall nannte, da man auch dem Ort ein Belegungsrecht einräumte. 100.000 Deutsche Mark hatte Lechbruck dazu beigesteuert und für den geplanten Neubau hat die Gemeinde dieses Belegungsrecht im Rahmen der Bauleitplanung vorrangig ausgedehnt und vertraglich gesichert. So wird die Einrichtung ein Seniorenheim für die einheimische Bevölkerung sein, die hier in gewohnter Umgebung ihren Lebensabend erleben wollen. Zum Dank übergab er an die Qualitätsbeauftragte des Heims, Gretel Theil, einen Gutschein für eine „Erinnerungslinde“, die nach dem Neubau im Garten gepflanzt werden kann.

Lechbruck soll Zentrum für unterschiedlichste Pflegeleistungen werden

Michael von Hohenhau verlas eine Festrede seines Vaters, der coronabedingt nicht anwesend sein konnte, aber seit vielen Jahre dem Siebenbürgerverein vorsitzt, der das Heim leitete. In dieser Ansprache ließ er den Werdegang des Seniorenheimes, von der Gründung des Vereins über alle Hürden hinweg bis zur Übergabe an die Arche Noris gGmbH, die seit 2021 Träger des Hauses ist, noch einmal Revue passieren. Lechbruck soll ein Zentrum mit unterschiedlichsten Pflegeleistungen werden, wünschte er sich und dem Ort gleichermaßen.

Für die Arche Noris gGmbH sprach Eberhard Engerhoff, der schon vor 37 Jahren nach Lechbruck kam. Damals hatte das Haus 20 Prozent Pflegebedürftige, der Rest waren übliche Bewohner. Heute sieht das anders aus und da werfen sich Fragen auf. „Wir werden nicht genug Pflegeplätze stellen können,“ sagt er und fragt sich, wie das Angebot in Zukunft aussehen wird. Denn man wolle eine altengerechte Wohnanlage schaffen und zudem soll man doch alles tun, um den Pflegeberuf zu erhalten.