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Nach der Flucht die Bildung

Wie eine junge Frau aus Afghanistan sich im Allgäu ein neues Leben aufbaut

Die 31-jährige Arezu Barekzai in ihrer Wohnung in Füssen. Viele Stunden hat sie am Esstisch verbracht, um sich auf die Abschlussprüfung an der Mittelschule vorzubereiten. Es hat sich gelohnt: Barekzai hat ihren Schulabschluss erfolgreich geschafft.

Die 31-jährige Arezu Barekzai in ihrer Wohnung in Füssen. Viele Stunden hat sie am Esstisch verbracht, um sich auf die Abschlussprüfung an der Mittelschule vorzubereiten. Es hat sich gelohnt: Barekzai hat ihren Schulabschluss erfolgreich geschafft.

Bild: Marina Kraut

Die 31-jährige Arezu Barekzai in ihrer Wohnung in Füssen. Viele Stunden hat sie am Esstisch verbracht, um sich auf die Abschlussprüfung an der Mittelschule vorzubereiten. Es hat sich gelohnt: Barekzai hat ihren Schulabschluss erfolgreich geschafft.

Bild: Marina Kraut

Arezu Barekzai flüchtete von Afghanistan nach Füssen. Hier entdeckt sie ihren Wissensdurst, holt den Schulabschluss nach und macht den Führerschein.
08.08.2022 | Stand: 12:37 Uhr

Arezu Barekzai hat geschafft, was den Frauen in ihrem Heimatland Afghanistan verboten ist: Die 31-Jährige hat nach vier Jahren in Deutschland den Abschluss an der Mittelschule nachgeholt, das Autofahren gelernt und mittlerweile das B1-Niveau in Deutsch in der Tasche. Während es den Frauen unter der Herrschaft der Taliban in Afghanistan derzeit nur noch bis zur 6. Klasse erlaubt ist, in die Schule zu gehen, hat Barekzai in Deutschland erst so richtig damit angefangen.