Eishockey

Vorbereitungs-Auftakt: EV Füssen ist wieder heiß aufs Eis

Eishockey-Oberligist EV Füssen stellt Mannschaftstrikots vor

In den neuen Trikots, die wieder das Signet der Punkrockband „Tote Hosen“ tragen, gingen Samuel Payeur und EVF-Neuzugang Andrej Taratukhin schon einmal exklusiv für die Allgäuer Zeitung aufs Eis. Heute treffen die beiden mit dem Team auf die Ravensburg Towerstars, wobei hinter Taratukhins Einsatz noch ein Fragezeichen steht.

Bild: Benedikt Siegert

In den neuen Trikots, die wieder das Signet der Punkrockband „Tote Hosen“ tragen, gingen Samuel Payeur und EVF-Neuzugang Andrej Taratukhin schon einmal exklusiv für die Allgäuer Zeitung aufs Eis. Heute treffen die beiden mit dem Team auf die Ravensburg Towerstars, wobei hinter Taratukhins Einsatz noch ein Fragezeichen steht.

Bild: Benedikt Siegert

Mit dem Signet der Punrockband Tote Hosen auf dem Trikot startet der EV Füssen in die Vorbereitung auf die Eishockey-Oberliga-Saison. Wer zum Auftakt wartet.
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Von Michael Lang
10.09.2021 | Stand: 06:15 Uhr

Sechs Monate nach dem letzten Spiel Mitte März gegen Deggendorf geht es für den EV Füssen jetzt wieder rund auf dem Eis. Die Mannschaft des neuen Trainers Marko Raita startet heute in ihre insgesamt sieben Spiele umfassende Vorbereitungsphase, ehe es dann am 8. Oktober erstmals in der Eishockey-Oberliga um Punkte gehen wird. Zwar haben die meisten Spieler des EVF ihre Schlittschuhe schon längst aus dem Schrank geholt, um sich mit dem glatten Untergrund nach dem sommerlichen Trocken-training schnell wieder vertraut zu machen, der gemeinsame Trainingsauftakt war jedoch erst Ende August.

Saisonstart für den EV Füssen: Zum Auftakt gastieren die Ravensburg Towerstars

Nun stehen an diesem Wochenende die ersten Tests unter Wettkampfbedingungen an, und die haben es gleich einmal in sich. Am Freitag empfängt der Eissportverein um 19.30 Uhr die Towerstars Ravensburg, am Sonntag geht es ebenfalls am Kobelhang im ewig jungen Derby ab 18 Uhr gegen den ESV Kaufbeuren. Beide Kontrahenten spielen bekanntlich eine Liga höher in der DEL2 und sind demnach klare Favoriten.

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Was jedoch am wichtigsten für alle Eishockey-Anhänger ist: Endlich dürfen im Stadion wieder Zuschauer begrüßt werden, wenn auch mit Einschränkungen. Doch nach einer Saison vor leeren Rängen ist das zumindest ein erster Schritt zurück in die Normalität. Gegen Ravensburg spielt der „neue“ EVF heute zum ersten Mal, zuletzt war man vor 14 Jahren mit den Oberschwaben zusammen in einer Liga. Dennoch gab es auch nach dem Aufstieg der Towerstars in die Zweitklassigkeit immer wieder Kontakte zwischen den Standorten. So war der Eislaufverein vor seinem Oberliga-Aus Förderlizenzpartner von Ravensburg. Bis heute stehen auch immer wieder einige in Füssen ausgebildete Spieler im Kader des Zweitligisten. Aktuell trifft das auf Kilian Keller, Tim Sezemsky, Julian Eichinger und Andreas Driendl zu.

Bekannte Gesichter warten beim Aufeinandertreffen mit dem ESV Kaufbeuren auf den EVF

Am Sonntag wird es dann gegen Kaufbeuren zu weiteren Wiedersehen kommen. Tobias Echtler, Joey Lewis, Fabian Koziol oder Goalie Maximilian Meier waren allesamt im Nachwuchs des EVF aktiv, auf der anderen Seite stehen die Füssener Neuzugänge Justus Meyl und Leon Dalldush, die vom DNL-Team des ESVK an den Kobelhang gewechselt sind. Sie werden wie die anderen Neuzugänge Pius Seitz, Julian Straub und Jörg Noack zum Einsatz kommen, ein größeres Fragezeichen steht allerdings hinter dem angeschlagenen Andrej Taratukhin. Verteidiger Florian Simon wird heute noch fehlen, mit ihm wird am Sonntag wieder gerechnet. „Die letzten eineinhalb Wochen haben wir gut gearbeitet, Stimmung und Moral in der Mannschaft sind sehr gut“, berichtet Marko Raita. „Jeder freut sich jetzt natürlich darauf, dass es wieder los geht und auf die Vergleiche mit Ravensburg und Kaufbeuren, auch wenn das mit zwei Spielen gegen solche Gegner für uns gleich mal eine harte Herausforderung wird.“

Erstmals sind wieder Zuschauer bei den Heimspielen des EV Füssen erlaubt

Gespannt sein darf man, wie sich die Füssener gegen solche Kaliber schlagen werden, aber auch wie der Zuschauerzuspruch nach der langen Abstinenz und mit den Einschränkungen sein wird. Beim EVF hofft man natürlich, dass die Anhänger dem Verein auch weiterhin die Treue halten, zumal die Spieler gerade nach der trostlosen Vorsaison auf dem Eis sicherlich alles geben werden, um erfolgreich zu sein.

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