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Allgäu Airport

Im Kalten Krieg waren sie streng geheim: So sieht es in den größten Schutzbunkern im Allgäu aus

Memmingen Bunker

„Bunker öffne dich“: Heinrich Schneider, früherer Kommodore am damaligen Fliegerhorst Memmingerberg, am Eingang einer der Bunkeranlagen.

Bild: Ralf Lienert

„Bunker öffne dich“: Heinrich Schneider, früherer Kommodore am damaligen Fliegerhorst Memmingerberg, am Eingang einer der Bunkeranlagen.

Bild: Ralf Lienert

Auf dem ehemaligen Fliegerhorst Memmingerberg gab es im Kalten Krieg über 30 Bunker. Wie sie genutzt werden sollten und wie es dort heute aussieht.
02.08.2021 | Stand: 16:52 Uhr

Der Trampelpfad neben dem größten Bunker, Gebäude- Nummer 89, auf dem Memminger Flughafen führt zu einer massiven Stahltür. Dicke Spinnweben hängen an den Außenwänden des tarnfarbenen Gebäudes. Hier kommt normalerweise niemand rein. Außer Klaus Neukamm. Der Leiter der Flughafenfeuerwehr zückt den Schlüssel. „Na, dann mal hereinspaziert“, sagt er und öffnet erstmals für ein Reporterteam den Zugang zu einem der gespenstischsten Orte im Allgäu: Einem Schutzbunker des Kalten Krieges, der vor 30 Jahren mit der Auflösung des Warschauer Pakts endete. Erbaut Mitte der 1980er Jahre, als die militärische Bedrohung durch den Ostblock noch allgegenwärtig war. Mehrere Turnhallen groß. Vorwiegend unterirdisch. Mit meterdicken Wänden.

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