Betrug im Internet

Betrüger buchen 21.000 Euro vom Konto einer Oberallgäuerin ab

Eine Frau aus dem Landkreis Oberallgäu ist am Dienstag Opfer einer Betrugsmasche geworden und hat 21.000 Euro verloren.

Eine Frau aus dem Landkreis Oberallgäu ist am Dienstag Opfer einer Betrugsmasche geworden und hat 21.000 Euro verloren.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Symbolbild)

Eine Frau aus dem Landkreis Oberallgäu ist am Dienstag Opfer einer Betrugsmasche geworden und hat 21.000 Euro verloren.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Symbolbild)

Das Opfer klickt auf eine E-Mail und befolgt den Inhalt des Schreibens. Die Auswirkungen sind fatal. Was die Polizei rät, um Internetbetrug zu verhindern.
17.02.2021 | Stand: 13:45 Uhr

Eine Frau aus dem Landkreis Oberallgäu ist am Dienstag Opfer einer Betrugsmasche geworden und hat dabei 21.000 Euro verloren. Gegen 16.30 Uhr erhielt die 67-Jährige eine E-Mail, die angeblich von ihrer Hausbank abgeschickt wurde. In dieser sogenannten Phishing-Mail wurde die Frau aufgefordert, ihre Push-TAN-Registrierung zu erneuern. Hierzu klickte sie auf einen Link. Auf der neuen Seite musste sie ihre kompletten Daten sowie mehrere TAN-Codes eingeben. Als sie letztlich wieder auf ihr Konto schaute, bemerkte sie, dass 21.000 Euro abgebucht worden waren. Die Polizei ermittelt.

Polizei warnt vor Betrügern und gibt Tipps

Im Zusammenhang mit Internetbetrug warnt die Polizei vor derartigen E-Mails und rät: "Kreditkarteninstitute werden solche Schreiben niemals versenden und Sie zur Eingabe persönlicher Daten im Internet auffordern – auch nicht um der Sicherheit willen." Die Polizei teilt weiterhin mit:

• Öffnen Sie keine Dateien, die an E-Mails angehängt sind. Folgen Sie Aufforderungen zum Download nur dann, wenn Sie die entsprechende Datei auch auf der Internet-Seite des Unternehmens finden. Laden Sie sie von dort aus herunter.

• Nutzen Sie aktuelle Virenscanner und Firewalls.

• Übermitteln Sie niemals persönlichen oder vertraulichen Daten (bspw. Passwörter oder Transaktionsnummern) per E-Mail. Kreditinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten per E-Mail oder per Telefon oder per Post von Ihnen an. Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank.

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• Überprüfen Sie Links in E-Mails auf die Schreibweise. Bei geringsten Abweichungen oder Auffälligkeiten sollten Sie stutzig werden.

• Geben Sie persönliche Daten nur bei gewohntem Ablauf innerhalb der Online-Banking-Anwendung Ihres Kreditinstituts an. Sollte Ihnen etwas merkwürdig vorkommen, beenden Sie die Verbindung und kontaktieren Sie Ihre Bank.