Corona-Einsätze der Polizei

Rentnerin stiehlt FFP2-Masken in Oberstdorfer Geschäft - Corona-Verstöße halten Polizei auf Trab

FFP2-Masken sind nun Pflicht beim Einkaufen und in Bus und Bahn. Doch sie auch verhältnismäßig teuer. In Oberstdorf wurde eine Rentnerin jetzt beim Diebstahl solcher Masken erwischt.

FFP2-Masken sind nun Pflicht beim Einkaufen und in Bus und Bahn. Doch sie auch verhältnismäßig teuer. In Oberstdorf wurde eine Rentnerin jetzt beim Diebstahl solcher Masken erwischt.

Bild: Angelika Warmuth, dpa (Symbolfoto)

FFP2-Masken sind nun Pflicht beim Einkaufen und in Bus und Bahn. Doch sie auch verhältnismäßig teuer. In Oberstdorf wurde eine Rentnerin jetzt beim Diebstahl solcher Masken erwischt.

Bild: Angelika Warmuth, dpa (Symbolfoto)

In Oberstdorf wurde eine Rentnerin ertappt, wie sie in einem Geschäft FFP2-Masken entwendete. Nahezu überall im Allgäu hält Corona die Polizei auf Trab.
FFP2-Masken sind nun Pflicht beim Einkaufen und in Bus und Bahn. Doch sie auch verhältnismäßig teuer. In Oberstdorf wurde eine Rentnerin jetzt beim Diebstahl solcher Masken erwischt.
Von Allgäuer Zeitung
21.01.2021 | Stand: 14:42 Uhr

Das Personal in einem Ladengeschäft in Oberstdorf beobachtete am Mittwoch eine ältere Frau, die eine größere Packung FFP2-Masken entwendete. Die Mitarbeiter verständigten die Polizei - die Beamten rückten an und nahmen die Personalien der Rentnerin auf. Sie erhält nun eine Anzeige wegen Diebstahls.

Die Masken hatten laut Mitteilung einen Wert von rund 20 Euro. Zusätzlich bekam die Dame Hausverbot in dem Oberstdorfer Geschäft.

Generell halten die Corona-Lage und Verstöße gegen die gültigen Regeln die Polizei in der Region auf Trab. Die Beamten mussten auch zur Wochenmitte immer wieder Regelbrüche aufnehmen. Ein Überblick:

  • Bei Oberstaufen hielten Polizei-Beamte am Mittwochmittag das Auto eines Österreichers an. Der 44-Jährige sagte, er sei in Oberstaufen beim Einkaufen gewesen - ein Verstoß gegen die derzeit gültigen Corona-Regeln. Die Streife stellte die frisch eingekauften Lebensmittel im Kofferraum des Wagen fest. Den Fahrer schickten die Beamten nach Österreich zurück. Sie erstatteten beim Landratsamt Oberallgäu Anzeige gegen ihn wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Ausgangssperre: Autofahrer in Lindau will der Polizei keinen Grund nennen, weshalb er nachts unterwegs ist

  • In Lindau kontrollierte die Polizei gegen halb zwei Uhr nachts einen Autofahrer. Auf die Frage der Polizisten, weshalb er während der Ausgangssperre nach 21 Uhr unterwegs ist, antwortete der 55-Jährige, dass er dies nicht zu erklären brauche und die gesamten Corona-Maßnahmen nach seiner Meinung Unrecht seien. Die Beamten erstatten nun eine Anzeige an das Landratsamt Lindau. (Lesen Sie dazu: Ausgangsbeschränkung: Was ist ein "triftiger Grund" fürs Verlassen der Wohnung).

  • In Memmingen hielten zwei Polizistinnen am Donnerstag kurz nach Mitternacht einen 18-Jährigen und eine 16-jährige Jugendliche an. Die beiden waren zu Fuß unterwegs und sagten laut Mitteilung, sie wollten Zigaretten kaufen gehen. Nachdem dies kein triftiger Grund ist, derzeit nachts die Wohnung zu verlassen, müssen sie nun mit einer Anzeige und einem Bußgeld rechnen.

  • In Füssen kontrollierte die Polizei am Mittwochabend ein Auto mit drei Insassen. Die Personen im Alter von 28 bis 36 Jahren waren gemeinsam beim Einkaufen - stammten allerdings aus drei unterschiedlichen Haushalten. Nachdem somit eine Person zu viel im Auto war, musste die Polizei dem Landratsamt Ostallgäu als zuständige Verfolgungsbehörde eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz übermitteln (Lesen Sie hier: Acht Jugendliche bei Party in Kempten erwischt - Kaufbeurer Paar verstößt gegen 15-Kilometer-Regel).