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Der "Tag des Tourismus" in den Hörnerdörfern stand im Zeichen der Nachhaltigkeit

Den „Tag des Tourismus“ besuchten viele Bürgerinnen und Bürger im Kurhaus Fiskina in Fischen

Den „Tag des Tourismus“ besuchten viele Bürgerinnen und Bürger im Kurhaus Fiskina in Fischen

Bild: Frithjof Kjer, Tourismus Hörnerdörfer

Den „Tag des Tourismus“ besuchten viele Bürgerinnen und Bürger im Kurhaus Fiskina in Fischen

Bild: Frithjof Kjer, Tourismus Hörnerdörfer

Die Zusammenarbeit prägt den ersten „Tag des Tourismus“ in den Hörnerdörfern. Zahlreiche Gastgeber und Leistungspartner sind im Kurhaus Fiskina.
25.04.2022 | Stand: 17:00 Uhr

Der erste „Tag des Tourismus“ in den Hörnerdörfern stand unter dem Motto Nachhaltigkeit und Tourismus. Zahlreiche Gastgeber und Leistungspartner folgten der Einladung der Tourismus Hörnerdörfer GmbH (THG) in das Kurhaus Fiskina. Das schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Geboten wurde ihnen ein kompaktes Programm aus Vorträgen und Berichten zu nachhaltigen Projekten. Zudem war Zeit, sich mit den Austellerteams von 23 regionalen Ausflugs- und Freizeitangeboten auszutauschen.

Hörnerdörfer: Herausforderungen bei Umweltschutz und Mobilität

Der „Tag des Tourismus“ in den Hörnerdörfern habe sein selbst gestecktes Ziel erreicht: Ein Tag zu sein für Gastgeber, Veranstalter, Leistungspartner und ein Tag für das Thema Nachhaltigkeit. Er machte den Veranstaltern und Gastgebern Mut, die Herausforderungen bei Umweltschutz, Mobilität, Markenpositionierung und nachhaltigen Produkten im Tourismus anzugehen. Denn der Tag habe gezeigt, wie viel auf Basis einer engen gemeinsamen Vernetzung möglich sei und noch sein könne.

Hauptredner war Dr. Peter Brandauer, Präsident der „Alpine Pearls“, einem Förderprojekt für sanfte Mobilität und Bürgermeister von Werfenweng. Die österreichische Gemeinde begann bereits vor 20 Jahren das Mobilitätsverhalten seiner Gäste zu ändern und den Tourismus „Enkel-tauglich“ zu gestalten. Vieles sei gelungen, aus vielem habe die Gemeinde gelernt, sagt Brandauer. Sein Rat: „Nachhaltigkeit ist ein Prozess. Es ist ein Weg der 1000 kleinen Schritte.“ Werfenweng gelte heute als Vorreiter in der touristischen Elektromobilität.

Nachhaltigkeit schon in vielen Bereichen

Stephan Köhl, THG-Geschäftsführer, präsentierte die neue Markendefinition sowie die neu erarbeitete Tourismusstrategie der Destination. Er betonte den Startvorteil der Hörnerdörfer: „Die Region ist in vielen Bereichen nachhaltig – aus Tradition oder etwa durch die hervorragenden Erzeugnisse der Alpwirtschaft.“ Max Löther, stellvertretender Leiter des Naturparks Nagelfluhkette, fokussierte sich auf Artenreichtum, Umweltbildung und die Bedeutung von Besucherlenkung: „Der Erhalt der Kulturlandschaft und der Erhalt der Willkommenskultur – das ist die Basis für nachhaltigen Tourismus.“ (Lesen Sie auch: „Wir müssen Mobilität umdenken“ - So soll der Verkehr im Kleinwalsertal abnehmen)

Auch Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu GmbH bescheinigte der Nachhaltigkeit „eine lange, erfolgreiche Historie“ im Allgäu-Marketing. Nun gelte es, mit Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit die regionale Wertschöpfung zu steigern.

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Stephan Köhl zeigte sich zufrieden mit dem Tag und verwies zum Abschluss auf die vielen weiteren Angebote der THG: „Unser wichtigstes Ziel ist es, eine enge und positive Zusammenarbeit mit unseren Gastgeberinnen und Gastgebern zu pflegen. Dazu organisieren wir einmal im Jahr unseren großen Tag des Tourismus.“

Das ganze Jahr über biete die THG persönliche Beratungen an, Seminare zu verschiedenen Themen und die örtlichen Gastgeber-Stammtische. „Unsere Gastgeber machen einen tollen Job, wir unterstützen sie, wo immer wir können“, sagte Köhl. Der nächste „Tag des Tourismus“ soll im kommenden Jahr am 20. April in Obermaiselstein stattfinden.

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