Allgäuer Filmfestival

„Die Welt entdecken“: Filmkunstwochen beginnen in Oberstdorf

Filmkunstwochen

Sie veranstalten die 11. Allgäuer Filmkunstwochen: (von links) Rudolf Huber (Kino Bad Wörishofen), Monika Schubert (Kino Marktoberdorf) und Florian Stiglhofer (Kino Oberstdorf).

Bild: Archivfoto: Heiko Wolf

Sie veranstalten die 11. Allgäuer Filmkunstwochen: (von links) Rudolf Huber (Kino Bad Wörishofen), Monika Schubert (Kino Marktoberdorf) und Florian Stiglhofer (Kino Oberstdorf).

Bild: Archivfoto: Heiko Wolf

Das Kurfilmtheater Oberstdorf eröffnet die Allgäuer Filmkunstwochen. Drei Kinos zeigen ausgewählte Streifen. Was das Programm auch an anderen Orten bietet.
24.10.2021 | Stand: 05:30 Uhr

„Die Welt entdecken – erleben – erkennen“: Unter diesem Motto stehen in diesem Jahr die Allgäuer Filmkunstwochen. Sie wurden gestern mit einem feierlichen Abend im Kurfilmtheater Oberstdorf eröffnet. Zu sehen war der Film „Der geheime Roman des Monsieur Pick“. Bis 10. November zeigen das Kurfilmtheater Oberstdorf, die Filmburg Marktoberdorf und das Filmhaus Huber in Bad Wörishofen 30 Filme. Nach acht Monaten des Lockdowns wollen die Betreiber vor allem eine Botschaft senden: „Kino lebt“, sagt Rudolf Huber vom Filmhaus Huber.

"Im Kino schaut man nach vorn"

Entdecken ist die Belohnung der Neugier, sind sich die drei Veranstalter einig. „Nach den Wochen der Leere und Einsamkeit in unseren Sälen widmen wir uns einem positiven Thema. Denn im Kino schaut man nach vorn“, sagt Monika Schubert, Betreiberin der Filmburg und lacht. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer gibt es auf der großen Leinwand eine ganze Palette von Filmen zu entdecken.

"Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen"

Der Dokumentarfilm „Auf dem Weg“ zeigt beispielsweise die Geschichte einer jungen Familie, die fremde Kulturen entdeckt und während der Reise ihr zweites Kind bekommt. „Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen“ dreht sich um eine Pflegekraft, die sich um einen an Demenz erkrankten schroffen Senioren kümmert. Doch in dem Film ist nicht immer alles so, wie es scheint. In „Gaza mon amour“ steht der Fischer Issa im Zentrum. Er fischt eines Tages vor der Küste Gazas eine antike Apollo-Statue aus dem Meer. Der Beginn einer absurden und tragisch-komischen Geschichte.

"Das Erkennen führt nach innen"

„Das Erkennen führt nach innen. Zu uns selbst, zu unseren Mitmenschen, zu Schicksalen und Fügungen“, erklärt das Betreiber-Trio. „Wir nehmen unser Publikum gerne mit auf eine Reise durch die globale Film-Welt“, erläutert Monika Schubert die Programmauswahl.

Neue Erkenntnisse

Die Filmtitel „Wenn Begegnungen verändern“, „Diagnose Demenz – Ein Schrecken ohne Gespenst“, aber auch die Dokumentation „Walchensee Forever“ oder der koreanisch-amerikanische Spielfilm „Minari – wo wir Wurzeln schlagen“ seien Beispiele, die neue Erkenntnisse und neues Wissen durch hervorragendes Filmmaterial vermitteln. Gespräche mit Regisseuren und Filmschaffenden runden auch das diesjährige Programm ab.

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