Oberstaufen

FDP reaktiviert Ortsverband: Christian Aigner wird Vorsitzender

FDP Oberstaufen

Der neue FDP-Vorstand Oberstaufen mit Gratulanten: (von links) Abgeordneter Dr. Dominik Spitzer, Dr. Peter Anselment, Peter Hauser, Martin Zobel, Tobias Hauber, Christian Aigner, Kreisvorsitzender Michael Käser und Dr. Barbara Fink.

Bild: Hauser

Der neue FDP-Vorstand Oberstaufen mit Gratulanten: (von links) Abgeordneter Dr. Dominik Spitzer, Dr. Peter Anselment, Peter Hauser, Martin Zobel, Tobias Hauber, Christian Aigner, Kreisvorsitzender Michael Käser und Dr. Barbara Fink.

Bild: Hauser

Mitglieder wählen in Oberstaufen Christian Aigner zum Vorsitzenden der Liberalen. Kritik üben sie an den Corona-Maßnahmen der Staatsregierung.
18.09.2021 | Stand: 17:00 Uhr

In Oberstaufen gibt es wieder einen Ortsverband der FDP. Die Parteimitglieder wählten auf ihrer Gründungsversammlung Christian Aigner zum Ortsvorsitzenden, teilt die Partei mit. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Dr. Barbara Fink und Peter Hauser, als Beisitzer Martin Zobel, Dr. Peter Anselment, Tobias Hauber und Johannes Aigner gewählt.

Wachstum beim Ortsverband der FDP

Das stete Mitgliederwachstum und die guten Wahlergebnisse in den vergangenen Jahren hätten die FDP veranlasst, den Ortsverband in Oberstaufen zu reaktivieren, sagte Michael Käser, Kreisvorsitzender der FDP Oberallgäu. „Mit Oberstdorf, Sonthofen und Immenstadt haben wir damit in vier Oberallgäuer Gemeinden Ansprechpartner vor Ort“, sagte Käser.

„Gerade Oberstaufen mit seinem touristischen Profil braucht eine starke liberale Stimme“, sagte Vorsitzender Aigner. Die Lockdown-Politik der vergangenen Monate hätten der Gesellschaft vor Augen geführt, dass gesellschaftliche sowie unternehmerische Freiheiten alles andere als selbstverständlich seien und jeden Tag neu erstritten werden müssten, heißt es in der Mitteilung. Das ist aus seiner Sicht die Grundlage für Wohlstand.

Der Landtagsabgeordnete Dr. Dominik Spitzer blickte auf die Corona-Politik der Staatsregierung zurück. „Zu oft wurden ohne wissenschaftliche Grundlage die Grundrechte der Bevölkerung eingeschränkt und Existenzen gefährdet“, meinte der Hausarzt. Die Entschädigungszahlungen seien zu spät oder gar nicht angekommen.

Man müsse bald zur Normalität zurückkehren

„Unsere Vorschläge wie die Einführung eines Stufenplans oder von inzidenzunabhängigen Öffnungen wurden gar nicht oder erst viel zu spät umgesetzt“, stellte der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag fest. Sobald alle über Zwölfjährigen ein Impfangebot bekommen haben, müsse man zur Normalität zurückkehren, forderte er.

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