Ausdauersport

Immenstadt: Markus Steinhüser ist der „König vom Alpsee“

60 Schwimmerinnen und Schwimmer waren bei der Premiere des „King of Alpsee“ am Start. Sieger wurde Markus Steinhüser aus Weilheim. Der 53-Jährige benötigte 39:10 Minuten für die 2,75 Kilometer lange Strecke. Auf Platz zwei und drei landeten die Lokalmatadoren des TV immenstadt.

60 Schwimmerinnen und Schwimmer waren bei der Premiere des „King of Alpsee“ am Start. Sieger wurde Markus Steinhüser aus Weilheim. Der 53-Jährige benötigte 39:10 Minuten für die 2,75 Kilometer lange Strecke. Auf Platz zwei und drei landeten die Lokalmatadoren des TV immenstadt.

Bild: Dominik Berchtold

60 Schwimmerinnen und Schwimmer waren bei der Premiere des „King of Alpsee“ am Start. Sieger wurde Markus Steinhüser aus Weilheim. Der 53-Jährige benötigte 39:10 Minuten für die 2,75 Kilometer lange Strecke. Auf Platz zwei und drei landeten die Lokalmatadoren des TV immenstadt.

Bild: Dominik Berchtold

Schwimmer aus Weilheim benötigt 39 Minuten für die 2,75-Kilometer-Strecke in Bühl. Die Lokalmatadoren Yannik Baier und Rodrigo Nebel vom TV Immenstadt belegen die Plätze zwei und drei

08.09.2020 | Stand: 17:00 Uhr

Markus Steinhüser aus Weilheim gewann die Premiere der Schwimmveranstaltung „King of Alpsee“ in Immenstadt. Der Oberbayer benötigte 39:10 Minuten für die 2,75 Kilometer lange Strecke. Der 53-Jährige vom Post SV Weilheim verwies Yannik Baier (40:22 Minuten) und Rodrigo Nebel (40:23 Minuten) auf die Plätze. Beide starten für den TV Immenstadt. Favorit Hamza Bakircioglu aus Sonthofen landete auf Platz 20 und benötigte 45 Minuten im Feld der 60 Teilnehmer.

Bei den Frauen gewann Beate Schulz vom TSV Lindau (41:20 Minuten). Die 51-Jährige landete damit auf Platz sechs der Gesamtwertung. Sie siegte vor Juliane Bos (SV Sonthofen) und Anna-Lisa Allgaier (TSV Lindau). Sowohl die Gewinnerin als auch der Sieger fanden die Bedingungen optimal. „Das Wasser hatte etwa 17 bis 18 Grad Celsius“, sagte Markus Steinhüser im Ziel. „Ich habe eine Boje verpasst. Sonst wäre ich noch schneller gewesen“, berichtete Beate Schulz.

„Das Wetter war ideal zum Schwimmen, und der See ist sehr schön“, meinte die 51-jährige Siegerin. Dem Gewinner ist die Orientierung nicht schwergefallen. „Die ersten 1000 Meter waren etwas schwierig“, erzählt Steinhüser. „Ich hatte erwartet, dass ich vorne mitschwimme, aber nicht, dass ich gewinne.“

25 Helfer hatten zusammen mit Initiator Marc Wenz und Axel Reusch die Veranstaltung organisiert. Laut Wenz war es „eine Corona-Schnaps-Idee“. Etwa zwei Wochen brauchte er, um die Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Zuerst meldeten Wenz und Reusch die Veranstaltung beim Landratsamt an. Dann beim Sportamt Immenstadt, bei der Wasserwacht und dem TV Immenstadt. „Wir haben ja alle viel Erfahrung mit dem Organisieren von Events“, meinte Reusch. „Viele freuten sich einfach, dass es endlich wieder eine Schwimmveranstaltung gab.“ Start war am Landkreis-Badeplatz an der B 308, am Wasserwacht-Häuschen in Bühl war das Ziel.

Doch es gab auch Kritik„Für viele war die Orientierung ein Problem. Einige passierten die Bojen nicht und wären disqualifiziert worden, wenn sie nicht umgedreht hätten“, sagte ein Teilnehmer.

Die jüngsten Teilnehmer waren alle zwölf Jahre alt und kamen aus Blaichach. Isabella Bayer belegte Platz 26, Anton Käser Rang 28, Xavier Käser wurde 30. und Maximilian Schnalzger landete auf Platz 48. „Die Orientierung war zum Ziel hin schwierig“, sagten sie einhellig.

Im nächsten Jahr möchten die Organisatoren wieder einen „King of Alpsee“ in Immenstadt veranstalten. Dann wollen sie Verbesserungsvorschläge wie größere Bojen zur besseren Orientierung mit einarbeiten.