Millionenprojekt in Oberstaufen

Neuer Hochbehälter am Hündlekopf versorgt 20 Grundstücke mit Wasser

Der neue Hochbehälter am Hündlekopf versorgt das Bergstättgebiet Hündle und die Staufner Ortsteile Buchenegg-Ifen an die Wasserversorgung an. Optisch fügt sich der Behälter gut ins Landschaftsbild ein.

Der neue Hochbehälter am Hündlekopf versorgt das Bergstättgebiet Hündle und die Staufner Ortsteile Buchenegg-Ifen an die Wasserversorgung an. Optisch fügt sich der Behälter gut ins Landschaftsbild ein.

Bild: Luke Maguire

Der neue Hochbehälter am Hündlekopf versorgt das Bergstättgebiet Hündle und die Staufner Ortsteile Buchenegg-Ifen an die Wasserversorgung an. Optisch fügt sich der Behälter gut ins Landschaftsbild ein.

Bild: Luke Maguire

Der neue Hochbehälter am Hündlekopf schließt die Staufner Ortsteile Buchenegg-Ifen ans Wassernetz an. Auch Berghütten profitieren vom Leitungsnetz.
18.06.2022 | Stand: 05:30 Uhr

Die Marktgemeinde Oberstaufen hat am Hündlekopf einen Hochbehälter gebaut, um das Bergstättgebiet Hündle und die Ortsteile Buchenegg-Ifen an die öffentliche Wasserversorgung anzuschließen. Insgesamt sind davon 16 Anwesen und vier Hütten betroffen, sagt Oberstaufens Bürgermeister Martin Beckel.

Bislang werden die Haushalte noch über private Wassernetze mit Trinkwasser versorgt. „Peu à peu werden sie nun angeschlossen“, sagt Beckel, nachdem die Arbeiten am Hochbehälter abgeschlossen sind und das Leitungsnetz nun in Betrieb genommen werde. Etwa eineinhalb Jahre nahm der Bau in Anspruch, der laut Beckel der größte im Bereich der Wasserversorgung in den letzten acht Jahren gewesen ist.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro, 730.000 Euro sollen über das Förderprogramm „Berghütten“ bezuschusst werden. Neben dem Hochbehälter und dem Leitungsnetz wurde eine Druckerhöhungsanlage gebaut, damit die stark frequentierten Hütten und Infrastruktureinrichtungen über 1000 Höhenmeter erstmalig erschlossen werden konnten.

Hochebehälter am Hündlekopf: Dorfgemeinschaft in Oberstaufen war in das Projekt eingebunden

Während des gesamten Projekts wurde die Gemeinde, insbesondere die Anwohner direkt eingebunden. Die Abstimmung zwischen der Gemeinde, den Baufirmen und den Anwohnern sei nahezu reibungslos verlaufen, sagt der Rathauschef. Viele kleinere Arbeiten sowie die Erschließung der Ortsteile Buchenegg-Ifen übernahmen die „Dorfgemeinschaft GbR“ und örtliche Firmen.

Der neue Hochbehälter hat in zwei Kammern ein Nutzvolumen von je 25 Kubikmeter. Damit könne er problemlos die neu angeschlossenen Grundstücke mit Wasser versorgen, sagt Projektleiter Alfred Blank.

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