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Millionen-Investitionen unterm Nebelhorn

Rekordschulden drohen: Oberstdorf muss jetzt sparen

Ein großes Wohnprojekt ist am Trettachkanal in Oberstdorf geplant.

Ein großes Wohnprojekt ist am Trettachkanal in Oberstdorf geplant.

Bild: Dominik Berchtold

Ein großes Wohnprojekt ist am Trettachkanal in Oberstdorf geplant.

Bild: Dominik Berchtold

Würde Oberstdorf alle geplanten Projekte 2023 umsetzen, würden die Schulden auf 51,4 Millionen Euro steigen. Jetzt kommen erste Sparvorschläge auf den Tisch.
24.11.2022 | Stand: 08:28 Uhr

Es ist eines der größten Bauprojekte in der Region: Über 100 neue Wohnungen könnten am Trettachkanal in Oberstdorf entstehen. 14,7 Millionen Euro würde das Mammutprojekt auf dem 10.000-Quadratmeter-Areal an der Hermann-von-Barth-Straße die Gemeinde kosten. Ein Architektenwettbewerb wurde bereits umgesetzt, Ende 2023 sollten die Bauarbeiten beginnen und 2025 die ersten Bewohner einziehen. Doch Großinvestitionen wie diese kommen jetzt auf den Prüfstand. Denn im Zuge der Haushaltsberatungen wurde klar: Alles, was auf dem Entwurf für den Etatplan 2023 steht, wird sich die Marktgemeinde nicht leisten können.