Kleinkunsttage

TV-Star Christopher Köhler: Mit Schockeffekten nach Oberstdorf

Christopher Köhler Pressefoto 2019 Foto 1 Copyright Christopher Köhler - Kopie

Mit Magie und Comedy im Fernsehen, aber auch bei den Kleinkunsttagen in Oberstdorf zu sehen: Christoph Köhler.

Bild: Christoph Köhler

Mit Magie und Comedy im Fernsehen, aber auch bei den Kleinkunsttagen in Oberstdorf zu sehen: Christoph Köhler.

Bild: Christoph Köhler

Comedy, Poetry Slam und Zauberei: Christopher Köhler zeigt Magisches und verrät, wer mit ihm üben muss.
01.09.2021 | Stand: 19:00 Uhr

Zum achten Mal lädt „Tourismus Oberstdorf“ vom 3. bis zum 5. September zu den Kleinkunsttagen in den Kurpark ein. Wie immer wird eine bunte Mischung aus Kabarett, Comedy, Musik, Show und Poetry Slam geboten. Mitmachen ist ausdrücklich erlaubt, für leibliche Genüsse sorgt die Gastronomiezeile im Park. Einer der Protagonisten ist Christopher Köhler, der sein Publikum mit ausgefallenen Zaubertricks, aber auch mit Comedy und Improvisation in seinen Bann zieht.

Bei SAT1 und "Nuhr"

Köhler ist regelmäßig im Fernsehen zu erleben, so bei „Nuhr ab 18“, im SAT.1-Frühstücksfernsehen oder beim NDR-Comedy-Contest. Mit Christopher Köhler sprach Veronika Krull.

Magie, Comedy und Impro - Sie tanzen auf vielen Hochzeiten. Wie kommt’s?

  • Christopher Köhler: Mittlerweile ist es für mich etwas klarer geworden. Nach anderthalb Jahren Corona ist es jetzt weniger Comedy und mehr Zauberei. Ich habe da mein Image ein wenig verändert. Mehr Zauberei heißt auch: neue Effekte, zum Teil mit Ekelfaktor.

Wie oft trainieren Sie - vor allem für die Zauberei? Oder schütteln Sie’s aus dem Ärmel?

  • Köhler: Trainieren muss ich immer, wie ein Sportler. Es geht um Schnelligkeit, auch um Ablenkung – das kommt immer aufs Kunststück an. Ich trainiere mit dem Zauberwürfel, es geht auch um logisches Denken, Kartenspiele gehören dazu. Einen Trainingspartner? Da muss meine Frau dann oft herhalten. Sie ist aber kritisch, sie kennt ja die Tricks.

Welche Requisiten benutzen Sie? Zylinder und Kaninchen?

  • Köhler: Das ist ja seit Jahrhunderten schon vorbei. Ich bin ganz leger auf der Bühne, mit Lederjacke und T-Shirt, und ich benutze nur Alltagsgegenstände. So spielen zum Beispiel Getränkedosen eine Rolle.

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Kleinkunst

Mit Kabarett und Musik in die Herbstsaison

Sie beziehen das Publikum mit ein. Wie machen Sie’s?

  • Köhler: Durch Corona hat sich viel verändert, aber auf die Zuschauer kann ich nicht verzichten. Es sind Mitmachaktionen auf der Bühne, natürlich mit Abstand und Mundschutz. Der Zuschauer muss dann mal da oder dort etwas hineinstecken, wir machen gemeinsam die Nummer. Aber immer auf Augenhöhe. Ich bin nicht jemand, der sich über die Leute stellt. Wir wollen einfach zusammen Spaß haben.

Für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet, heißt es in der Ankündigung. Warum nicht?

  • Köhler: Naja, es gibt einige Schockeffekte, mit Blutstropfen zum Beispiel, es ist zum Teil eine Freak-Show, wo ich mir einen Nagel ins Gesicht schlage oder über Glasscherben gehe. Das müssen die Eltern abwägen, was sie ihren Kindern zumuten wollen. Eine eigene Zaubershow für Kinder? Nein, nein, das ist so was Spezielles. Da gibt es viele Kollegen, die das sehr gut machen.

Das Programm der Kleinkunsttage:

  • Freitag, 3. September, 18 Uhr, Kabarett mit Oimara, 19.30 Uhr, Comedy mit Matthias Rauch,

    20.30 Uhr Livekonzert mit „Roadstring Army“.

  • Samstag, 4. September, 18 Uhr, Livekonzert mit „Ben Stone“, 19.30 Uhr: Magie mit Christopher Köhler, 20.30 Uhr „Heischneida“.

  • Sonntag, 5. September, 19 Uhr, Livemusik mit „Notenlos durch die Nacht“, 20.30 Uhr: Poetry Slam.

www.kleinkunsttage-oberstdorf.de