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Oberallgäu

Wie sich die Tradition des Viehscheids in der Region verändert

Beim Viehscheid im Oberallgäu stehen die Besucher dicht an dicht, wenn die Alpen die Tiere zum Scheidplatz treiben. In vielen Orten macht man sich Gedanken, wie das Gedränge entzerrt werden kann.

Beim Viehscheid im Oberallgäu stehen die Besucher dicht an dicht, wenn die Alpen die Tiere zum Scheidplatz treiben. In vielen Orten macht man sich Gedanken, wie das Gedränge entzerrt werden kann.

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Beim Viehscheid im Oberallgäu stehen die Besucher dicht an dicht, wenn die Alpen die Tiere zum Scheidplatz treiben. In vielen Orten macht man sich Gedanken, wie das Gedränge entzerrt werden kann.

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

In Oberstdorf gibt es einen Zaun, in Obermaiselstein streicht man das Festzelt, in Wertach weicht man auf Samstag aus: So wird der Viehscheid entzerrt.
03.09.2022 | Stand: 16:52 Uhr

Viele Bauern finden, dass der Viehscheid 2021 perfekt war. Ihre Tiere kamen entspannt von der Alpe. Man hatte mehr als genug Platz, um die Tiere zu verladen und hockte sich mit den Hirten in Ruhe auf ein Bier zusammen. Das war 2021, als wegen Corona die Viehscheide im Oberallgäu ohne Festzelte und Krämermärkte stattfanden, ohne Musik und ohne Tausende Besucher, die in normalen Jahren den Weg zum Scheidplatz säumen. Jetzt sind große Veranstaltungen wieder möglich – vielerorts aber nicht mehr gewollt.