Eishockey ESV Kaufbeuren

„Bei uns dürfen die Spieler Fehler machen“ - die U17 des ESVK vor der Saison

Hat den Durchblick: Trainer Simon Steiner hat in der U17 des ESV Kaufbeuren viele Wechsel, denn viele Leistungsträger rücken in die U20 auf. Dennoch ermuntert der Coach seine Spieler auch dazu, Fehler zu machen.

Hat den Durchblick: Trainer Simon Steiner hat in der U17 des ESV Kaufbeuren viele Wechsel, denn viele Leistungsträger rücken in die U20 auf. Dennoch ermuntert der Coach seine Spieler auch dazu, Fehler zu machen.

Bild: Mathias Wild

Hat den Durchblick: Trainer Simon Steiner hat in der U17 des ESV Kaufbeuren viele Wechsel, denn viele Leistungsträger rücken in die U20 auf. Dennoch ermuntert der Coach seine Spieler auch dazu, Fehler zu machen.

Bild: Mathias Wild

Die U17 des ESV Kaufbeuren startet in eine neue Saison die Division I Süd. Auch heuer müssen zahlreiche neue Spieler integriert werden – und das ist manchmal gar nicht so einfach.
09.09.2022 | Stand: 09:16 Uhr

Mit gleich zwei Heimspielen beginnt für die U17-Mannschaft des ESV Kaufbeuren die neue Saison in der Südgruppe der Division I. Das Team um Kapitän Maxi Stöhr empfängt am Samstag ab 17 Uhr den ERC Ingolstadt, am Sonntag gastiert ab 10.30 Uhr der EV Füssen in Kaufbeuren.

Wie hat sich die Mannschaft verändert?

Zahlreiche Leistungsträger der Saison 2021/22 – unter anderem Jakob Peukert, Jonas Fischer oder Jonas Mommensohn – spielen jetzt für die U20 des ESVK. In der U17 müssen acht neue und von extern gekommene Spieler integriert werden. Und das stellt sich, wie die Vorbereitung zeigte, als kleine Herausforderung dar. „Man merkt deutlich, dass wir eine ganz andere Philosophie haben als viele andere Vereine“, sagt Kaufbeurens U17-Trainer Simon Steiner. Kaufbeurens Spielidee fußt darauf, an der Scheibe selbst kreativ zu werden. Andernorts ginge es öfters darum, den Puck schnell aus der eigenen Zone raus zu schießen – um damit mögliche Fehler zu vermeiden. „Bei uns dürfen die Spieler Fehler machen, so lange eine Idee erkennbar ist und sie kreativ sind“, erklärt jedoch Steiner. Genau daran müssten sich die Neuen im Team aber noch gewöhnen. „Sind sie da derzeit noch zögerlich“, beschreibt es Steiner.

Was ist möglich in der Südgruppe der Division I?

Der ESVK bestreitet heuer eine 24 Spiele umfassende Vorrunde. Gegner in dieser sind Mannheim, Bad Tölz, Landshut, Nürnberg, Füssen, Rosenheim, Schwenningen, Augsburg, Bietigheim, Regensburg, Ingolstadt und Straubing. Mannheim ist dabei klarer Favorit, dass Landshut Zweiter wird, ist eher wahrscheinlich. Um in die Meisterrunde einzuziehen, muss das Team unter die besten Vier kommen. Steiner sieht aber anders als im Vorjahr gleich sieben Teams um die Plätze drei und vier kämpfen – und seinen ESVK darunter. Wesentlich für eine erfolgreiche Saison könnte werden, die ersten Wochen schadlos zu überstehen. Aktuell sei seine Mannschaft noch schwächer als im Vorjahr, gibt Steiner zu. Er betont aber, dass er Potenzial im Team sieht.

Auf wen kommt es an?

Kapitän der U17 und „verlängerter Arm“ von Trainer Steiner ist Kapitän Maxi Stöhr. „Er ist der Kopf dieses Teams“, sagt Steiner. Dazu kommt Co-Trainer Michael Lattner. Mit ihm arbeitete Steiner schon vor zwei Jahren bei der U15 zusammen. Daniel Jun, Co-Trainer der Buron Joker, hilft einmal in der Woche bei einem Training mit. „Das funktioniert gut“, berichtet Steiner.