Bundestagswahlen 2021

Briefwahl läuft in Kaufbeuren schleppend an - Ansturm soll erst noch kommen

Briefwahlunterlagen Bürgerbüro

Der Leiter des Kaufbeurer Bürgerservice, Thomas Schmid (rechts), koordiniert die Briefwahl.

Bild: Mathias Wild

Der Leiter des Kaufbeurer Bürgerservice, Thomas Schmid (rechts), koordiniert die Briefwahl.

Bild: Mathias Wild

Erst 485 Kaufbeurer haben sich bisher zur Briefwahl angemeldet. Die Stadt rechnet jedoch mit einem baldigen Anstieg. Wann die Wahlbenachrichtigungen rausgehen.
24.08.2021 | Stand: 18:02 Uhr

Angst vor einer Corona-Infektion, Gebrechlichkeit oder eine anstehende Urlaubsreise – die Gründe, weshalb Menschen für die Bundestagswahl am 26. September eine Briefwahl beantragen, sind vielfältig. Noch haben in Kaufbeuren erst 485 Stimmberechtigte einen Antrag gestellt. Die Stadt rechnet jedoch damit, dass die Zahl stark steigen wird, sobald die Wahlbenachrichtigungen in den Haushalten angekommen sind.

„Noch ist es sehr ruhig“, sagt Thomas Schmid, Leiter des Bürgerservice der Stadt Kaufbeuren. Über sein Büro wird die Briefwahl abgewickelt. Weniger als 500 Bürgerinnen und Bürger haben bisher – entweder per Post oder persönlich im Stadttheater – die Briefwahlunterlagen beantragt.

Stadt Kaufbeuren bietet mehrere Möglichkeiten zur Beschaffung der Briefwahl-Unterlagen an

Da die Stadt den Publikumsverkehr im Bürgerbüro wegen der Pandemie und der geltenden Bestimmungen entzerren möchte, hat sie eine neue Regelung ersonnen: Wahlberechtigte Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer können ihre Briefwahlunterlagen ohne Termin im Foyer des Stadttheaters abholen – auch ohne oder vor Erhalt der Wahlbenachrichtigung. Sie müssen sich lediglich ausweisen und im Wählerverzeichnis aufgeführt sein.

Bisher sind jedoch nur wenige im Stadttheater vorstellig geworden, sodass die Stadt die Aktion zeitweise ins Bürgerbüro verlegte. Ab heute soll der Schalter im Stadttheater jedoch wieder besetzt sein, denn Schmid rechnet nun mit einem größeren Ansturm.

Wahlbenachrichtigungen für Bundestagswahlen sollen bald verschickt werden

„Die ersten Wahlbenachrichtigungen werden vermutlich dieses Wochenende bei den Menschen ankommen.“ Erst dann würden viele die Briefwahl beantragen. Mit einer erhöhten Zahl an Briefwählerinnen und Wählern rechnet auch Ralf Kinkel, Kreiswahlleiter beim Landratsamt Ostallgäu. Bis zum 5. September sollen alle Wahlberechtigten ihre Benachrichtigung erhalten haben. (Lesen Sie hier, welche Kandidatinnen und Kandidaten in der Region antreten)

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Es gibt mehrere Möglichkeiten, Briefwahl zu beantragen: postalisch, per Fax, online oder persönlich im Stadttheater. Wie genau das geht, wird in der Wahlbenachrichtigung erklärt. Kurzentschlossene Briefwähler können bis um 18 Uhr am 24. September die benötigten Unterlagen persönlich im Bürgerbüro abholen.