Fußball BSK Neugablonz

BSK auf den Spuren von Hertha BSC - die Relegation beginnt

Ob vorne oder hinten: Trainer Dragan Lazic (links) vom BSK Neugablonz erwartet im Relegationsspiel gegen den TSV Babenhausen Einsatz, um den ersten erfolgreichen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen.

Ob vorne oder hinten: Trainer Dragan Lazic (links) vom BSK Neugablonz erwartet im Relegationsspiel gegen den TSV Babenhausen Einsatz, um den ersten erfolgreichen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen.

Bild: Harald Langer

Ob vorne oder hinten: Trainer Dragan Lazic (links) vom BSK Neugablonz erwartet im Relegationsspiel gegen den TSV Babenhausen Einsatz, um den ersten erfolgreichen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen.

Bild: Harald Langer

BSK Neugablonz muss gegen den TSV Babenhausen im ersten Relegationsspiel ran. Danach könnte der TSV Legau Gegner sein.
25.05.2022 | Stand: 07:00 Uhr

Für Fußball-Bezirksligist Neugablonz wird es ernst: Nachdem es der BSK am jüngsten Spieltag versäumt hat, zumindest einen Punkt gegen Meister und Aufsteiger VfL Kaufering zu holen, geht es für die Schmuckstädter nun um alles oder nichts. Bereits am Mittwochabend startet die Relegationsrunde mit dem Auftaktspiel gegen den TSV Babenhausen.

Ein Sieg auf Teufel komm raus

In Ronsberg auf neutralem Boden wird dieses Duell stattfinden. Wenn um 18.15 Uhr der Anpfiff erfolgt, gibt es für Neugablonz nur eine Prämisse: Ein Sieg auf Teufel komm’ raus. Bei einer Niederlage ist der Abstieg in die Kreisliga besiegelt. „Daran wollen und werden wir nicht denken“, sagt Vereinsvorsitzender Georg Steiner optimistisch. Dass der BSK nachsitzen muss, war nach der tollen Serie bis zum letzten Spieltag nicht vorgesehen.

Der nächste Verletzte

Eine Hiobsbotschaft gibt es vor dem Anpfiff gegen die Unterallgäuer: Michael Henne fällt verletzt aufgrund eines Muskelfaserrisses aus. „Das ist ein herber Schlag, aber ich bin überzeugt, dass die Mannschaft das kompensieren wird“, sagt Sportvorstand Antonio Mezzoprete. „Was mich besonders freut: Die BSK-Familie hält in dieser Phase zusammen“, dankt Steiner Spielern der Zweiten Mannschaft, die ihre Bereitschaft erklärt haben, aufzulaufen und das Team zu unterstützen. Die Unterallgäuer schlossen übrigens die Runde mit einem schmeichelhaften 3:2-Heimsieg gegen Schlusslicht und Absteiger Viktoria Augsburg ab. Am vorletzten Spieltag beförderte Neugablonz mit einem 2:0-Erfolg Babenhausen in die Relegation. Jetzt treffen beide Teams erneut aufeinander. „Für uns ist es nichts anderes als ein Endspiel“, sagt ein angespannter Cheftrainer Dragan Lazic, der aber trotzdem optimistisch auf das Duell gegen Babenhausen blickt.

Ein Erfolg wäre wie ein Aufstieg

Noch am Montag stand eine Trainingseinheit auf dem Programm. Die Jungs zeigen sich trotz der jüngsten Enttäuschung gegen Kaufering selbstbewusst. Der 52-jährige Übungsleiter vergleicht den Saisonverlauf seiner Mannschaft mit der des Bundesligisten Hertha BSC Berlin. „Wenn wir am Ende ebenfalls die Klasse halten, ist es so als wären wir aufgestiegen“, meint Lazic, der seit dem Saisonstart ein ständiges Auf und Ab erlebt hat.

Samstag kann es weitergehen

In den nun entscheidenden Spielen geht es nur noch über Einsatz und Kampf. „Wenn wir es schaffen wollen, und davon bin ich überzeugt, muss jeder von uns das Maximum an Leistung herausholen.“ Würde der BSK das Duell gegen Babenhausen gewinnen, wartet in der zweiten Relegationsrunde der TSV Legau (Kreisligazweiter). Die Partie wird am Samstag, 28. Mai, ab 17 Uhr stattfinden. Der Spielort steht noch nicht fest.

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