Eishockey ESV Kaufbeuren

Neuer Keeper an Bord - Daniel Fießinger kommt aus der DEL nach Kaufbeuren

Angekommen: Zum Fan-Stammtisch verkündete ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl die nächste Personalie: Er begrüßte in Apfeltrang Neuzugang Daniel Fießinger vom EHC Red Bull München.

Angekommen: Zum Fan-Stammtisch verkündete ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl die nächste Personalie: Er begrüßte in Apfeltrang Neuzugang Daniel Fießinger vom EHC Red Bull München.

Bild: Thomas Schreiber

Angekommen: Zum Fan-Stammtisch verkündete ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl die nächste Personalie: Er begrüßte in Apfeltrang Neuzugang Daniel Fießinger vom EHC Red Bull München.

Bild: Thomas Schreiber

Daniel Fießinger kommt von Red Bull München zum ESVK. Möglicherweise gibt es auch eine Kooperationspartnerschaft des mit dem Club aus der Landeshauptstadt.
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Von Thomas Schreiber
27.05.2022 | Stand: 09:17 Uhr

Knapp 70 Anhänger des ESV Kaufbeuren waren am Dienstagabend zum ersten Fan-Stammtisch in diesem Jahr gekommen. Und man spürte bei der guten Stimmung im Landgasthof Hubertus schon die Vorfreude auf die neue Spielzeit. Zudem konnte Geschäftsführer Michael Kreitl gleich zu Beginn mit Daniel Fießinger einen echten Neuzugang präsentieren: Der 25-jährige Torhüter kommt vom EHC Red Bull München aus der Deutschen Eishockeyliga und wird zusammen mit Maximilian Meier und Dieter Geidl das Torhütertrio für die neue Saison bilden.

Torhüter Daniel Fießinger wechselt zum ESV Kaufbeuren

„Ich war nun fünf Jahre in München, konnte in dieser Zeit viele Erfahrungen sammeln und erlebte dabei ein Training auf sehr hohem Niveau. Doch nun ist es Zeit für was Neues und ich freue mich, in Kaufbeuren den nächsten Schritt zu machen“, sagt Daniel Fießinger, der in Pfronten aufgewachsen ist, über seine neue Aufgabe. In Sachen Kaderzusammenstellung liegt die Priorität beim ESVK nun ganz klar an den beiden Ausländerstellen. „Ich bin mit den beiden Trainern ständig im engen Austausch. Dabei spielt die Nationalität keine Rolle. Wichtig ist, die Spieler müssen als Typ zu unserer Mannschaft passen und auch gerne nach Kaufbeuren kommen“, sagt Kreitl über das Auswahlverfahren. Jedoch wird dabei auf jeden Fall ein Mittelstürmer als Rechtsschütze gesucht.

ESV Kaufbeuren: Kooperation mit Red Bull München?

Nach zwei Jahren ohne einen Kooperationspartner aus der Deutschen Eishockeyliga wird in diesem Jahr wieder eine Zusammenarbeit angestrebt. „Wir hatten diesmal sogar vier bis fünf Anfragen aus der DEL, doch inzwischen sind die Gespräche mit Red Bull München bereits fortgeschritten“, berichtet der Geschäftsführer, der jedoch noch keinen Vollzug vermelden wollte. In Sachen Lizenzierung sieht Kreitl für den ESVK keine Probleme, doch werde der Verein wie in den Jahren zuvor, eher defensiv planen. Zwar ist man nach wie vor auf der Suche nach einem Hauptsponsor, doch könne sich der ESVK seit vielen Jahren auf eine Basis von zahlreichen kleineren Gönnern verlassen. Jedoch musste der Verein nach dieser Saison auch rund 25.000 Euro für Dauerkarten rückerstatten.

Am 26. August kommen die Starbulls Rosenheim nach Kaufbeuren

Das erste Heimspiel im Rahmen der Saisonvorbereitung wird am 26. August gegen die Starbulls Rosenheim stattfinden. Weitere Spiele sind gegen Lustenau, Winterthur, Regensburg und Bietigheim geplant. Zudem wird der ESVK an einem Sommerturnier in Meran teilnehmen. Die Vorfreude auf die neue Saison, war auch dem neuen Co-Trainer Daniel Jun buchstäblich im Gesicht abzulesen. „Zusammen mit Marko Raita haben wir mit allen Spielern noch vor der Sommerpause Gespräche geführt und ein sehr gutes Klima empfunden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Marko, denn wir haben schnell festgestellt, dass wir eine ähnliche Philosophie haben. Unser Fundament lautet, harte Arbeit, um mit vier Reihen zu spielen, und genau dafür haben wir die richtigen Jungs“, sagt Jun, der im ständigen Austausch mit seinem Chef ist.

ESVK-Spieler Joey Lewis: Nicht nur privat in der Vaterrolle

Dem frisch gebackenen Papa Joey Lewis bleibt dagegen derzeit weniger Zeit zum Golfen. „Außer Windeln wechseln, kann ich leider nicht viel beitragen“, sagt er mit einem Schmunzeln, denn der Nachwuchs hat die Welt im Hause Lewis doch kräftig verändert. Die Vaterrolle möchte der 29-Jährige auch weiterhin auf dem Eis für den Nachwuchs sein. „Ich möchte die Jungen einfach weiter pushen, dazu brauche ich kein A oder C auf der Brust“, sagt Lewis, der sich jedoch freuen würde, weiter im Kreis der Kapitäne zu sein.

Soziale Netzwerke machmal nicht sozial

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Das eine Spielerverpflichtung längst kein Wunschkonzert mehr ist, erklärte Kreitl in einer lustigen Anekdote, als er über die Torhüterverpflichtung zum Ende der vergangenen Saison erzählte. Gesellschafter Thomas Petrich mahnte hingegen, dass die zum Teil unsachliche Kritik über die sozialen Netzwerke auch bei den handelnden Personen für Dünnhäutigkeit gesorgt hat. ESVK-Fan Christian Adolf fasste jedoch die harmonische Versammlung abschließend mit einem großen Lob an alle Beteiligte zusammen und wünscht sich weiterhin das Motto „Gemeinsam stark“.