Bezirksliga SpVgg Kaufbeuren/SVO Germaringen

Ein Sturm trifft auf die beste Abwehr der Bezirksliga - die SVK muss sich in Thalhofen behaupten

Wenig erbaut war SVK-Keeper Fabio Zeche beim Hinspiel vorige Saison in Thalhofen: Vier Mal musste er den Ball aus dem Netz holen.

Wenig erbaut war SVK-Keeper Fabio Zeche beim Hinspiel vorige Saison in Thalhofen: Vier Mal musste er den Ball aus dem Netz holen.

Bild: Andreas Filke

Wenig erbaut war SVK-Keeper Fabio Zeche beim Hinspiel vorige Saison in Thalhofen: Vier Mal musste er den Ball aus dem Netz holen.

Bild: Andreas Filke

Die SpVgg Kaufbeuren trifft Derby auf den FC Thalhofen – und will etwas gutmachen. Der SVO Germaringen fährt zum Kellerkind nach Heimertingen.
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Von Wilhelm Wahmhoff/Hubert Ressel
02.09.2022 | Stand: 14:30 Uhr

Der SVO Germaringen muss nach seinem Nachholspiel in der Bezirksliga schon wieder ran – in Heimertingen. Die SpVgg Kaufbeuren fährt zum Derby nach Thalhofen.

Der SVO Germaringen möchte sich im Mittelfeld festsetzen. Dazu muss aber am Sonntag ab 15 Uhr im Auswärtsspiel in Heimertingen gepunktet werden. Das wird sicherlich keine leichte Aufgabe, da der FC Heimertingen unbedingt Punkte benötigt, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren. Der FCH belegt den vorletzten Tabellenplatz, hat aber die bisherigen fünf Niederlagen nur gegen Top-Teams kassiert. Im SVO-Lager darf man das Spiel auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Durch das Remis gegen Ottobeuren am vergangenen Mittwoch hat Germaringen den siebten Rang erreicht, muss diesen aber mit drei weiteren Teams teilen. Um sich dort festzusetzen, ist es wichtig, dass das Team von Franz Zimmermann drei Punkte aus Heimertingen nach Hause bringt.

Die SpVgg Kaufbeuren hat noch was gut zu machen. Am Samstag tritt sie ab 15.30 Uhr beim Nachbarn in Thalhofen an: Vorige Saison musste die SVK eine 2:4-Niederlage hinnehmen, im Rückspiel in Kaufbeuren gab es ein 2:2. „Jetzt sind wir dran,“ sagt SVK Geschäftsführer Wolfgang Ressel. Thalhofen hatte einen super Start mit vier Siegen in Serie, wobei Neuzugang Niklas Zeiler Ausrufezeichen setzte und zurzeit mit acht Toren die Torschützenliste der Bezirksliga anführt. Nun ist die Euphorie nach zwei Niederlagen etwas verflogen, die Gegner, Königsbrunn und Aystetten, waren jedoch Aufstiegskandidaten. Doch der Thalhofener Trainer Florian Neumeyer will wieder zurück in die Erfolgsspur und baut auf seine starke Offensive – mit 18 Treffer der zweitbeste Sturm.

Doch dabei trifft die Heimelf auf die beste Abwehr der Liga. Die Kaufbeurer Defensive um Torwart Fabio Zeche musste erst vier Treffer hinnehmen. Und auch der Sturm um Torjäger Robin Conrad (4 Tore) ist auf der Überholspur. Jedoch ist bei der Chancenauswertung noch reichlich Luft nach oben. Trainer Mahmut Kabak kann vermutlich auf seine Startformation von voriger Woche zurückgreifen, und hat eine starke Auswechselbank in der Hinterhand – die Joker trafen beim Sieg gegen Grönenbach zweimal. „Es wird ein emotionales Spiel: Die Zuschauer sind direkt am Spielfeld und man kennt sich zudem untereinander. Florian und ich sind in vielen Punkten gleich gestrickt,“ erklärt Kabak schmunzelnd.