Ringen TSV Westendorf

Ein Westendorfer Duo für die Play-offs nominiert

Ringen DM Kraemer heiss II

Chris Kraemer (rechts) gewann 2019 die Goldmedaillen bei der deutschen Meisterschaft - vor Michael Heiß ebenfalls vom TSV Westendorf.

Bild: Harald Langer

Chris Kraemer (rechts) gewann 2019 die Goldmedaillen bei der deutschen Meisterschaft - vor Michael Heiß ebenfalls vom TSV Westendorf.

Bild: Harald Langer

Chris Kraemer und Niklas Stechele starten für Kleinostheim. Die beiden Westendorfer Kaderathleten haben sich in der Ringer-Bundesliga etabliert.
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Von Stefan Günter
28.12.2021 | Stand: 05:00 Uhr

Die Kaderathleten des Deutschen Ringer-Bundes Niklas Stechele und Christopher Kraemer haben mit dem SC Siegfried Kleinostheim souverän und wie erwartet die Playoff-Runde erreicht. Beide Ostallgäuer schafften mit dem Bundesligateam in der Hauptrunde der Oststaffel Rang eins. Im Achtelfinale treffen sie am 8. und 15. Januar 2022 auf die RKG Freiburg 2000.

Den Gegner vor fünf Jahren zuletzt getroffen

In Heilbronn wurden nun die Paarungen ausgelost. „Ich denke schon, dass es für uns eine machbare Aufgabe ist“, sagte Christopher Kraemer, der zuletzt im Jahr 2016 mit dem TSV Westendorf in der Zweiten Bundesliga auf die Breisgauer traf. Damals zwang er Ivan Drobny deutlich in die Knie und verlor in der Rückrunde gegen Amiran Shavadze knapp. Freiburg beendete die Hauptrunde in der Südweststaffel auf dem vierten Rang und qualifizierte sich damit als letztes Team in dieser Gruppe für die Playoff-Runde. „Dennoch kann ich Freiburg schwer einschätzen. Wir müssen uns trotzdem ins Zeug legen“, sagte Kraemer. Die anstehende K.O.-Runde nutzt der Westendorfer auch als intensive Vorbereitung für die nächsten internationalen Aufgaben im kommenden Jahr mit dem Deutschen Ringer-Bund.

Kraemer bislang verhalten eingesetzt

Von daher muss der Griechisch-römisch-Spezialist auch über die Weihnachtsfeiertage zu trainieren. Kraemer war in der Rückrunde dreimal für die Unterfranken im Einsatz. Zwei Duelle gab er ab. Verlor er gegen den Polen Dawid Karecinski (Greiz) knapp mit 1:3, hieß es gegen den Ukrainer Dimitri Dobrov (Hösbach) 5:10. Zum Schluss fuhr er gegen Dustin Scherf (Markneukirchen) einen überzeugenden 8:0-Sieg ein.

Ruhige Tage in Westendorf

Auch der zweiten Aktive aus Westendorf, Niklas Stechele, erwartet im Achtelfinale eine machbare Aufgabe. Der 21-jährige Freistilspezialist könnte auf den Moldawier Mihail Lapp treffen. „Freiburg hat viele junge deutsche Sportler in ihren Reihen, auch ein paar ausländische Legionäre.“

Niklas Stechele (links) und Johannes Mayer vor dem U23-WM in Belgrad.
Niklas Stechele (links) und Johannes Mayer vor dem U23-WM in Belgrad.
Bild: Stechele

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Doch bis es so weit ist, gönnt sich der Ostallgäuer ein paar ruhige Tage mit seiner Familie in Westendorf. „Die Pause brauche ich schon, da mir die Saison schon in den Knochen steckt“, erzählt Stechele, der von Kleinostheim sowohl in der Vor- als auch in der Rückrunde insgesamt achtmal aufgestellt wurde und dabei sieben Einzelsiege feierte.