Bundeswehr

Eurofighter für die Ausbildung in Kaufbeuren im Anflug

Kommt in die Wertachstadt: Dieser Eurofighter landete auf dem Lechfeld. Dort wurde er für den Weitertransport auf dem Landweg nach Kaufbeuren vorbereitet.

Dieser Eurofighter landete auf dem Lechfeld. Dort wird er für den Weitertransport auf dem Landweg nach Kaufbeuren vorbereitet.

Bild: Sascha Heck/Bundeswehr

Dieser Eurofighter landete auf dem Lechfeld. Dort wird er für den Weitertransport auf dem Landweg nach Kaufbeuren vorbereitet.

Bild: Sascha Heck/Bundeswehr

Die angehenden Techniker bei der Bundeswehr in Kaufbeuren schrauben an echten Eurofightern. Nun wird ein neuer Jet erwartet. Warum er auf dem Landweg kommt.

15.06.2020 | Stand: 11:29 Uhr

Fliegen wird diese Maschine vorerst nicht mehr. Der Eurofighter mit dem Kennzeichen 31+10 ist auf dem Flugplatz Lechfeld (Landkreis Augsburg) gelandet, um dort für den Transport nach Kaufbeuren auf einem Sattelschlepper vorbereitet zu werden. Elf Meter breit, 16 Meter lang, neun Tonnen schwer, mehr als zweifache Schallgeschwindigkeit in der Luft - doch am Boden wird der Eurofighter dann wie ein rohes Ei behandelt. Die Verantwortlichen haben bereits Erfahrung mit ihrer 90 Millionen Euro teuren Fracht. In der Wertachstadt wird der Eurofighter zukünftig für die Ausbildung der Luftfahrzeugtechniker der Abteilung Süd des technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe genutzt.

Technisch auf aktuellem Stand

Um an Flugzeugen auf technisch aktuellem Stand ausbilden zu können, werden die Luftfahrzeuge im Kaufbeurer Fliegerhorst in regelmäßigen zeitlichen Abständen getauscht. Mit der Folge, dass die Kaufbeurer auch schon häufiger Düsenjets gut verpackt auf Sattelschleppern auf dem Weg zur B 12 und A96  im Stadtgebiet sehen durften. Wegen der Sperrung der Start- und Landebahn des Fliegerhorstes war es auch diesmal nicht möglich, dass das neue Ausbildungsflugzeug direkt dort landen konnte. Der Straßentransport nach Kaufbeuren ist derzeit für Mitte Juni geplant.