Ostallgäu/Kaufbeuren

Fußball: Überraschungen zum Saison-Auftakt

Noch ist nichts passiert: Der dezimierte SV Mauerstetten mit Stefan Moser und Torwart Patrick Schlapp startete gegen Aufsteiger SV Dickenreishausen verhalten – das 1:1 war etwas mager.

Noch ist nichts passiert: Der dezimierte SV Mauerstetten mit Stefan Moser und Torwart Patrick Schlapp startete gegen Aufsteiger SV Dickenreishausen verhalten – das 1:1 war etwas mager.

Bild: Harald Langer

Noch ist nichts passiert: Der dezimierte SV Mauerstetten mit Stefan Moser und Torwart Patrick Schlapp startete gegen Aufsteiger SV Dickenreishausen verhalten – das 1:1 war etwas mager.

Bild: Harald Langer

Der TSV Oberbeuren will diese Saison nicht absteigen – und startet zum Saisonauftakt mit einem Auswärtssieg.

09.08.2022 | Stand: 08:29 Uhr

Es kommt immer anders, als gedacht: Zum Saisonauftakt verlor Neugablonz, erwischte Stöttwang einen gebrauchten Tag und kam Mauerstetten nicht über ein Remis hinaus. Dafür gewann Oberbeuren überraschen auswärts und holte in der Fremde immerhin einen Punkt.

Erster Punkt für Buchloe

Ein hochklassiges Spiel war es nicht, dass der SV Oberegg und der FC Buchloe geboten haben. Erst am Ende gab es aus Buchloer Sicht noch einen Aufreger, als es zwei Roten Karten für den Aufsteiger gegeben hatte. Doch letztlich holte der FCB seinen ersten Punkt.

Mauerstetten startet verhalten

„Das war nicht Fisch und nicht Fleisch“. So kurz und prägnant lautet das Fazit von Uwe Zenkner, Trainer des SV Mauerstetten, nach dem Punktspielauftakt zuhause gegen den Aufsteiger SV Dickenreishausen, bei dem sich die Teams 1:1 trennten. „Wir kommen besser in die Partie, aber versäumen es, nach dem 1:0 nachzulegen. Wir hatten mehr Spielanteile, die Chancen dafür waren da. Leider laden wir den Gegner durch Unachtsamkeiten in der Abwehr dann zu Chancen ein und kassieren den Ausgleich“. Dem SVM war anzumerken, dass zahlreiche Stammkräfte nicht mit von der Partie waren. „Den Jungs, die dafür in die Bresche springen müssen, ist überhaupt kein Vorwurf zu machen, die hängen sich voll rein. Aber bei unserem eher kleinen Kader tut natürlich jeder Ausfall besonders weh“ ergänzte Zenkner.

Zwei Platzverweise für den BSK

„Zwei Platzverweise kannst du eben nicht kompensieren“, so die Erkenntnis von Mathias Franke, Kapitän des BSK Olympia Neugablonz nach der 0:1-Auftaktniederlage gegen den SV Memmingerberg. Stark dezimiert mussten die Schmuckstädter in ihre erste Kreisliga-Partie gehen, weil fünf Stammspieler verletzungs- und urlaubsbedingt fehlten. Zwar waren die Hausherren spielbestimmend und ließen bis auf einen Lattenschuss überhaupt nicht viel zu, doch der frühe Platzverweis spielte den Unterallgäuern in die Karten. Ein zweifelhafter Foulelfmeter brachte den SVM auf die Siegerstraße, „wobei wir noch zwei Großchancen vergeben haben“, ärgert sich Franke. Nicht nur einen Foulelfmeter verschoss er, sondern konnte zudem aus kürzester Distanz die Kugel nicht in die gegnerischen Maschen befördern. „Ich wäre auch sonst mit dem einen Punkt nicht zufrieden gewesen“, meint der 31-Jährige, der schon nach den ersten 90 Minuten die Erkenntnis für den BSK Neugablonz hat: „Kreisliga ist halt nicht Bezirksliga. Von daher müssen wir dieses Spiel schnell abhaken und uns auf das nächste schwere Duell gegen Memmingen Ost konzentrieren.“

Oberbeuren belohnt sich

Der TSV Oberbeuren ist mit einem 2:1-Auswärtserfolg gegen den TSV 1863 Kirchheim in die neue Saison gestartet. Der TSVK war durch sein hohes Pressing in den Anfangsminuten die dominierende Mannschaft. Diese Überlegenheit münzte der Gastgeber in der zur 1:0 Führung um (24.). Der TSVO kam danach aber besser ins Spiel, weshalb sich beide Teams bis zur Halbzeitpause neutralisierten. Die Oberbeurer waren danach aber die bessere Mannschaft. Einige Chancen wurden liegengelassen, doch Noah Gaisser und Frederik Doll nutzten dann doch zwei Möglichkeiten zum verdienten Sieg. Der angeschlagene Außenverteidiger Fabian Hufmann nach dem Spiel: „Trotz der durchwachsenen Vorbereitung war es ein perfekter Start in die Saison. Solche Spiele müssen wir weiterhin erfolgreich bestreiten, dann können wir die Klasse eine weitere Spielzeit halten.“

Für Stöttwang läuft alles schief

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Vor dem Spiel hatte Trainer Thomas Spannenberger noch darauf hingewiesen, dass sein Team sichere Bälle spielen soll – und immer den nächsten Mann suchen. Zumal beim SV Stöttwang vier Stammspieler nach Verletzungen und urlaubsbedingt in der Abwehr fehlten. Doch in der Partie bei Viktoria Buxheim passierte genau das Gegenteil. Das klare Ergebnis von 2:5 spiegelt dennoch nicht den wahren Spielverlauf, denn vier Tore wurden dem Gegner geschenkt, und der SV Stöttwang nutzte eigene große Chancen nicht. Insofern war Trainer Spannenberger anschließend stinksauer: „Das war ein gebrauchter Tag. Wir haben am Dienstag viel zu reden“, kündigte er seinen Spielern an.