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"Keine Frage, Germaringen hilft"

Germaringen erwartet weitere Flüchtlinge aus der Ukraine

Auch die Gemeinde Germaringen bereitet sich auf die Aufnahme weiterer Flüchtlinge aus der Ukraine vor.

Auch die Gemeinde Germaringen bereitet sich auf die Aufnahme weiterer Flüchtlinge aus der Ukraine vor.

Bild: Harald Langer (Archivbild)

Auch die Gemeinde Germaringen bereitet sich auf die Aufnahme weiterer Flüchtlinge aus der Ukraine vor.

Bild: Harald Langer (Archivbild)

Bürgermeister Helmut Bucher zur Frage, wie Germaringen (Ostallgäu) die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen organisiert und wo er die größten Probleme sieht.

12.03.2022 | Stand: 18:09 Uhr

Auch die Gemeinde Germaringen bereitet sich auf die Aufnahme von weiteren Flüchtlingen aus der Ukraine vor. Dies wurde bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates deutlich. Nach dem Schock über den völkerrechtswidrigen Angriff auf das Land durch Russland gebe es inzwischen eine große Welle der Hilfsbereitschaft, berichtete Bürgermeister Helmut Bucher. „Keine Frage, Germaringen hilft“, sagte der Rathauschef und stellte den Räten Überlegungen vor, wie man die dies vor Ort koordinieren und organisieren will. Sehr schnell sei deutlich geworden, dass viele Dinge seitens der „großen Politik“ noch nicht geregelt wurden. „Der rote Faden fehlt“, resümierte Bucher. Das sei aber dringend notwendig, „denn die ersten elf Flüchtlinge sind schon im Ort und weitere zehn sind avisiert“. Tendenz: steigend. Wie schon beim Flüchtlingsandrang 2015/2016 werde es ohne großes ehrenamtliches Engagement der Bürger nicht möglich sein, die Neuankömmlinge zu unterstützen und zu integrieren.