Kreisliga SVO Germaringen

Germaringen verpasst Vorentscheidung

Gestolpert: Der SVO mit Johannes Wagner (in Weiß) verlor das Spitzenspiel gegen Lautrach-Illerbeuren und Martin Keppler 2:3.

Gestolpert: Der SVO mit Johannes Wagner (in Weiß) verlor das Spitzenspiel gegen Lautrach-Illerbeuren und Martin Keppler 2:3.

Bild: Harald Langer

Gestolpert: Der SVO mit Johannes Wagner (in Weiß) verlor das Spitzenspiel gegen Lautrach-Illerbeuren und Martin Keppler 2:3.

Bild: Harald Langer

Der SVO verliert nach einer 2:0-Führung gegen seinen ärgsten Verfolger. Dagegen setzt sich der SV Stöttwang unten ab - wo Oberbeuren festsitzt.
11.04.2022 | Stand: 15:00 Uhr

Beim SVO Germaringen blieb die Sause nach der Niederlage gegen Verfolger Lautrach-Illerbeuren aus. Ansonsten hatte nur der SV Stöttwang Grund zur Freude.

  • SVO Germaringen: Der SVO wartet nach der Winterpause weiter auf den ersten Sieg. Nach dem Unentschieden gegen Memmingen-Ost zum Auftakt, gab es im Topspiel gegen den TSV Lautrach-Illerbeuren eine 2:3-Heimniederlage. „Bis zum 2:0 haben wir die Partie kontrolliert und eigentlich nichts zugelassen, doch dann haben wir das Spiel mehr und mehr aus der Hand gegeben“, analysierte Trainer Franz Zimmermann. Zunächst hatten Timo Wörz und Peter Wahmhoff den SVO zu einer sicheren Führung verholfen. Der Anschlusstreffer kurz vor der Halbzeit und der Ausgleich in der 50. Minute brachten die Heimelf zunehmend aus dem Konzept. „Wir haben dann nur noch mit langen Bällen agiert, und so war unser Mittelfeld komplett aus dem Spiel“, bedauert der Germaringer Coach die Entwicklung. Dass beim 3:2-Führungstreffer für den TSV auch noch ein individueller Fehler verantwortlich war, passte zum weiteren Verlauf der Partie. Auch wenn der einst so komfortable Vorsprung nun auf vier Punkte zusammengeschrumpft ist, gibt es beim SVO noch keinen Grund zur Panik, doch der Knoten muss nun im Derby gegen Blonhofen am Donnerstag platzen.
  • SV Stöttwang: Vor dem Spiel gegen den TSV Oberbeuren wies SVS-Coach Thomas Spannenberger seine Mannschaft auf ihre Stärke hin und mahnte, weiter konzentriert zu bleiben. Dennoch war die erste Halbzeit sehr durchwachsen, denn beide Mannschaften waren auf Sicherheit bedacht. Nach der Pause war Stöttwang offensiver und ging in Führung. „Danach haben wir kurz die Konzentration verloren und prompt ein Gegentor kassiert“, stellte Spannenberger fest. Doch sein Team riss sich zusammen und Oberbeuren konnte dem Druck nicht standhalten, ein Doppelschlag war die Folge zu einem am Ende verdienten 3:1-Sieg. Spannenberger gratulierte der Mannschaft anschließend für „die tolle Leistung und den unbedingten Siegeswillen“.
  • TSV Oberbeuren: Für den TSV wird die Luft dünner: Nach der 1:3-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten Stöttwang und dem Sieg des SV Ungerhausen gegen Oberegg rutschte die Mannschaft auf den zwölften Tabellenplatz ab. Der wäre gleichbedeutend mit dem direkten Abstieg. Stöttwang konnte sich währenddessen weiter distanzieren. „Wir sind da jetzt zu dritt mit Blonhofen und Ungerhausen unten drin und nur einer von den dreien wird sich retten können. Der Ernst der Lage muss uns jetzt wirklich bewusst werden“, sagte Offensivspieler Moritz Beinhofer nach der Partie. Kurz hatte er für Hoffnung gesorgt, als er für den 1:1-Ausgleich gesorgt hatte (55.). Durch einen Doppelschlag entschied der SVS die Partie aber für sich. Einfacher wird es für Beinhofer und den TSV Oberbeuren nicht: Am langen Osterwochenende kommen erst Lautrach-Illerbeuren (2.) am Donnerstag und dann am Montag Tabellenführer Germaringen nach Oberbeuren.
  • SV Mauerstetten: Mit leeren Händen und einer weiteren verletzungsbedingten Hiobsbotschaft steht der SVM nach der 1:2- Niederlage beim SV Memmingerberg da. Die Elf von Trainer Uwe Zenkner startete gut in die Partie und ging durch Torjäger Moritz Streit in Führung (4.). Aber nur wenige Minuten später kam die Heimelf durch einen Elfmeter zum Ausgleich. Nach einer Viertelstunde musste dann SVM-Kapitän Andreas Gebler vom Platz, der sich ohne Fremdeinwirkung verletzt hatte. Der SVM tat sich in der Folge schwer, in die Zweikämpfe zu kommen, und war mehrfach in der Abstimmung zwischen Offensive und Defensive nicht stabil genug. So kam es, wie es kommen musste und Memmingerberg gelang der Siegtreffer. „Wir haben nicht unseren besten Tag erwischt“ konstatierte Zweiter Abteilungsleiter Patrick Schneck nach der Partie. „Hoffentlich verbessert sich die personelle Lage bis zum nächsten Heimspiel gegen den FC Blonhofen wieder ein bisschen. Im Derby wollen wir uns die heute verlorenen Punkte zurückholen.“