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Ostallgäuer Geschichte

Von "grausamen Methoden" bis zum geschützten Raum: Das ist die Geschichte der Psychiatrie in Irsee

Im ehemaligen Benediktinerkloster Irsee, in dem sich heute das Bildungswerk Irsee befindet, wurden vor rund 175 Jahren psychisch kranke Menschen in der damaligen Kreispsychiatrie behandelt.

Im ehemaligen Benediktinerkloster Irsee, in dem sich heute das Bildungswerk Irsee befindet, wurden vor rund 175 Jahren psychisch kranke Menschen in der damaligen Kreispsychiatrie behandelt.

Bild: Historisches Archiv des Bezirkskrankenhauses Kaufbeuren

Im ehemaligen Benediktinerkloster Irsee, in dem sich heute das Bildungswerk Irsee befindet, wurden vor rund 175 Jahren psychisch kranke Menschen in der damaligen Kreispsychiatrie behandelt.

Bild: Historisches Archiv des Bezirkskrankenhauses Kaufbeuren

1849 eröffnete die Kreispsychiatrie in Irsee als zweite in Bayern. Die Aufbruchsstimmung, die in Fachkreisen herrschte, kam den Patienten nur teilweise zugute.
01.02.2021 | Stand: 19:10 Uhr

Noch vor der industriellen Gründerzeit rollte eine andere Gründungswelle durch Bayern – ebenfalls verbunden mit großen Zukunftshoffnungen. Das Königreich wollte in der Betreuung psychisch Kranker zu den fortschrittlicheren Nachbarstaaten im Reich und in Europa aufschließen. Statt der auch Anfang des 19. Jahrhunderts vielerorts noch mittelalterlich anmutenden, dezentralen Verwahrung von „Irren“ sollten in allen Bezirken des Königreichs, damals noch „Kreise“ genannt, „moderne“ Anstalten für die Betreuung und Therapie eingerichtet werden.

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