Mittelschule

Gute Nachricht aus Germaringen: Schulsanierung liegt im Zeitplan

Die Sanierung der Mittelschule Germaringen läuft auf Hochtouren. Jetzt wurden die letzten Arbeiten vergeben. Wenn alles weiterhin glatt läuft, kann der Umzug in den Herbstferien Anfang November über die Bühne gehen.

Die Sanierung der Mittelschule Germaringen läuft auf Hochtouren. Jetzt wurden die letzten Arbeiten vergeben. Wenn alles weiterhin glatt läuft, kann der Umzug in den Herbstferien Anfang November über die Bühne gehen.

Bild: Mathias Wild

Die Sanierung der Mittelschule Germaringen läuft auf Hochtouren. Jetzt wurden die letzten Arbeiten vergeben. Wenn alles weiterhin glatt läuft, kann der Umzug in den Herbstferien Anfang November über die Bühne gehen.

Bild: Mathias Wild

Die Mittelschule in Germaringen soll in den Herbstferien fertiggestellt werden. Was die Mitglieder des Schulverbandes zur Entwicklung der Kosten sagen.
13.08.2020 | Stand: 12:15 Uhr

Eine gute Nachricht hatte Helmut Bucher, Bürgermeister von Germaringen und gleichzeitig Schulverbandsvorsitzender, bei der jüngsten Sitzung des Verbandes: Die Sanierung der Mittelschule ist gut im Zeitplan. Bucher zeigte sich optimistisch, dass der Umzug der ausgelagerten Klassen in den Herbstferien Anfang November klappen kann. „Wir brauchen dazu weiterhin einen optimalen Verlauf. Aber die Arbeiter haben in den vergangenen Wochen Gas gegeben“, sagte Bucher.

Wann die Turnhalle der Mittelschule fertig wird, bleibt offen

Wichtig sei es auch, dass die Abnahmen durch das Landratsamt sauber laufen. „Dazu müssen wir bereits frühzeitig den Kontakt zum Landratsamt suchen“, sagte Bucher. Ob zu diesem Zeitpunkt auch die Turnhalle bezugsfertig sein wird, sei noch offen. Das spiele für Bucher aber eine untergeordnete Rolle, wichtiger sei, dass die Kinder zurückkehren könnten.

In der Sitzung zählte Bucher noch die letzten verbliebenen Vergaben rund um die Baustelle auf. Dazu gehört beispielsweise die Geräteausstattung der Turnhalle. Bei einem Besuch vor Ort gemeinsam mit den Sportlehrern habe man alle Geräte überprüft und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass bei Weitem nicht alles ausgetauscht werden muss. So liegt die Summe jetzt bei knapp 38 000 Euro, zuvor wären es über 200 000 Euro gewesen.

Mittelschule Germaringen: Multi-Motion-Center wird teurer

Teurer wird hingegen das Multi-Motion-Center, das die Schulfamilie aber unbedingt haben wollte. 20 000 Euro mehr als veranschlagt muss der Schulverband dafür aufwenden. Auch bei der Ausstattung mit Möbeln sind die Kosten verglichen mit der ersten Einschätzung höher. Man habe zwar die einheimischen Firmen um eine Ausschreibung gebeten, deren Angebote seien aber deutlich höher gewesen im Vergleich, erläuterte Bucher.

Diskutiert wurde noch über die Brandmeldeanlage in der Mittelschule. Hier gab es zwei Möglichkeiten: Entweder werden die 350 Feuermelder jetzt ausgetauscht, oder erst in acht Jahren. Weil nicht vorherzusehen sei, wie sich die Kosten in der Zwischenzeit entwickeln würden, stimmten die Mitglieder des Schulverbands dafür, den Wechsel gleich vorzunehmen.

15,5 Millionen Euro kostet die Sanierung der Schule

Insgesamt zeigte sich Bucher zufrieden, wie sich die Kosten des Mammutprojekts entwickelt haben. Nachdem nun alle Vergaben erledigt sind, rechnet der Schulverband derzeit mit einer Summe von 15,5 Millionen Euro. Bei der Planung hatte man 14,9 Millionen Euro für die Sanierung angesetzt. „Ich bin mit diesen Kosten sehr zufrieden. Wir haben das schließlich in einer Bauhochphase durchgezogen“, sagte Bucher und erhielt Zustimmung von seinen Kollegen. Die Abrechnungen sollen alle noch heuer erfolgen, somit könne der Schulverband mit einer ermäßigten Mehrwertsteuer von 16 Prozent rechnen. Gefördert wird das Projekt mit etwa sechs Millionen Euro.

Mehr Geld für den Vorsitzenden des Schulverbands

Bei der Sitzung stand auch die Wahl des Verbandsvorsitzenden und seines Stellvertreters auf der Tagesordnung. Hier wurden Helmut Bucher und Armin Holderried in ihren Ämtern bestätigt. Beide betonten, dass sie einander gut unterstützen. Holderried regte schließlich noch an, die Aufwandsentschädigung für den Vorsitzenden Bucher für einen bestimmten Zeitraum zu erhöhen. „Was Helmut während der Sanierung geleistet hat, war unglaublich. Er hat viel Zeit reingesteckt“, lobte Holderried.

So schlug er vor, dass Bucher für 15 Monate, rückwirkend ab dem 1. Mai 2020, 1600 Euro pro Monat kassiert. Dem stimmten die Mitglieder einstimmig zu. Auch die Aufwandsentschädigung für Holderried als Stellvertreter wurde schließlich für diesen Zeitraum von 100 auf 200 Euro angepasst. Zudem bekommt die Verwaltung Germaringen, die die Geschäfte für den Schulverband abwickelt, jährlich 5000 Euro Aufwandsentschädigung anstatt bisher 3500 Euro.

Als Schriftführer bestätigt wurde Josef Kreuzer. Auch bei den Rechnungsprüfern gab es keine Änderung: Er besteht weiterhin aus dem Vorsitzenden Herbert Hofer (Pforzen), Helmut Holzheu (Oberostendorf), Christian Schlegel (Stöttwang) und Inge Weiß (Rieden).