Digitaler Rundgang

Im Internet hat das Kaufbeurer Puppentheatermuseum weiterhin geöffnet

Helfer und Unterstützer bei der Digitalisierung des Kaufbeurer Puppentheatermuseums: (von links) Werner Weirich und Dr. Ulrich Klinkert vom Heimatverein sowie Theaterleiterin Katrin Keetman, Designer und Kameramann Gregor Witsch, Ekatharina Sperling, Erste Vorsitzende des Puppenspielvereins, und Mediengestalter Rainer Schicht.

Helfer und Unterstützer bei der Digitalisierung des Kaufbeurer Puppentheatermuseums: (von links) Werner Weirich und Dr. Ulrich Klinkert vom Heimatverein sowie Theaterleiterin Katrin Keetman, Designer und Kameramann Gregor Witsch, Ekatharina Sperling, Erste Vorsitzende des Puppenspielvereins, und Mediengestalter Rainer Schicht.

Bild: Puppenspielverein Kaufbeuren

Helfer und Unterstützer bei der Digitalisierung des Kaufbeurer Puppentheatermuseums: (von links) Werner Weirich und Dr. Ulrich Klinkert vom Heimatverein sowie Theaterleiterin Katrin Keetman, Designer und Kameramann Gregor Witsch, Ekatharina Sperling, Erste Vorsitzende des Puppenspielvereins, und Mediengestalter Rainer Schicht.

Bild: Puppenspielverein Kaufbeuren

Bevor das Museum aus den Räumlichkeiten im Spielberger Hof auszieht, wandert die Ausstellung ins Internet. Kaufbeurer Heimatverein unterstützt das Vorhaben.
03.10.2021 | Stand: 05:00 Uhr

Schon seit einigen Monaten bereiten Vereinsmitglieder und ehrenamtliche Helfer den Auszug des Kaufbeurer Puppentheatermuseums aus den Räumlichkeiten im Spielberger Hof vor.

Doch bevor die Kisten endgültig gepackt und die Vitrinen abgebaut werden, entschloss sich der Puppenspielverein dazu, das Museum zu digitalisieren.

Virtueller Rundgang durch das Puppentheatermuseum

Neben einer fotografischen Dokumentation aller Exponate aus der Ausstellung sowie dem Depot und der Produktion von klassischem Videomaterial wurden mit einer Spezialkamera auch 360-Grad-Ansichten erstellt.

Diese sind die Basis für einen virtuellen Rundgang durch das real bald nicht mehr existierende Museum, der demnächst im Internet zur Verfügung stehen soll.

Großzügige Spende des Kaufbeurer Heimatvereins

Unterstützung erhielt der Puppenspielverein dabei durch eine großzügige Spende des Heimatvereins Kaufbeuren, dem es ein großes Anliegen ist, sich für den Erhalt der Ausstellung einzusetzen.

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„Wir bedauern weiterhin, dass das Puppentheatermuseum in der Ludwigstraße aufgegeben werden muss. Gleichzeitig freuen wir uns, dass der Puppenspielverein eine Möglichkeit gefunden hat, das Museum wieder zugänglich zu machen“, sagen Werner Weirich und Dr. Ulrich Klinkert, die beiden Vorsitzenden des Heimatvereins.

Museum von überall und jederzeit online besichtigen

Der virtuelle Rundgang werde noch mit Erklärungen und weiteren Informationen angereichert, und schon bald könnten die Kaufbeurer Bürgerinnen wie auch Interessierte aus aller Welt das Museum von überall und jederzeit online besichtigen, kündigt das Leitungsteam des Puppenspielvereins an.

Der Puppenspielverein Kaufbeuren präsentiert sich und seine Arbeit schon jetzt auf einer neu gestalteten Internetseite sowie auf dem Instagram-Account @puppentheater_kf