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Kaufbeurer Stadtentwicklung

Kaufbeuren diskutiert: Wohnqualität oder Flächenfraß eindämmen - was ist wichtiger?

Viel Diskussion löste der Bau dieser Wohnanlage im Dorf Hirschzell aus. Daran erinnerte in der Stadtratssitzung Zweiter Bürgermeister Oliver Schill (Die Grünen). Welche Entwicklung die ländlichen Ortsteile Kaufbeurens künftig nehmen sollen, will sich der Stadtrat in den nächsten Monaten überlegen.

Viel Diskussion löste der Bau dieser Wohnanlage im Dorf Hirschzell aus. Daran erinnerte in der Stadtratssitzung Zweiter Bürgermeister Oliver Schill (Die Grünen). Welche Entwicklung die ländlichen Ortsteile Kaufbeurens künftig nehmen sollen, will sich der Stadtrat in den nächsten Monaten überlegen.

Bild: Mathias Wild

Viel Diskussion löste der Bau dieser Wohnanlage im Dorf Hirschzell aus. Daran erinnerte in der Stadtratssitzung Zweiter Bürgermeister Oliver Schill (Die Grünen). Welche Entwicklung die ländlichen Ortsteile Kaufbeurens künftig nehmen sollen, will sich der Stadtrat in den nächsten Monaten überlegen.

Bild: Mathias Wild

Bauen und Wohnen in Kaufbeuren: Warum die Stadt die neue bayerische Bauordnung nicht sofort umsetzt und im Herbst alles nochmal auf den Prüfstand soll.
29.01.2021 | Stand: 06:30 Uhr

Was ist wichtiger: Den Flächenfraß eindämmen und günstigen Wohnraum schaffen oder eine gute Wohnqualität und den Frieden im Viertel erhalten? Darüber diskutierten die Stadträte in ihrer jüngsten Sitzung leidenschaftlich. Anlass war die neue bayerische Bauordnung, die am 1. Februar in Kraft tritt. Darin wird vor allem das Abstandsflächenrecht grundlegend reformiert. Konkret bedeutet das, dass Gebäude künftig enger beieinander stehen dürfen. Die Mehrheit des Stadtrats sieht dies vor allem für die ländlichen Bereiche Kaufbeurens, wie Dorf Hirschzell und Kemnat, kritisch. Deshalb verhindert nun eine eigene städtische Satzung, dass die neuen Abstandsregeln in der ganzen Stadt in Kraft treten. Sie gelten vielmehr zunächst nur in den Zentren von Kaufbeuren und Neugablonz, in den Gewerbegebieten und für Flächen des Gemeinbedarfs. Dazu gehören zum Beispiel Schulen, Kitas und Behörden. Im Herbst dieses Jahres soll alles erneut auf den Prüfstand.

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