Eishockey-Stürmer hat Vertrag verlängert

Markus Lillich im Interview: Warum der ESVK auf ihn statt auf Sidney Crosby setzt

Zwischen Ant-Man und Hulk: Markus Lillich hat beim ESV Kaufbeuren seinen Vertrag verlängert. Der Scharfschütze hat auch schon in der DEL gespielt.

Zwischen Ant-Man und Hulk: Markus Lillich hat beim ESV Kaufbeuren seinen Vertrag verlängert. Der Scharfschütze hat auch schon in der DEL gespielt.

Bild: Mathias Wild

Zwischen Ant-Man und Hulk: Markus Lillich hat beim ESV Kaufbeuren seinen Vertrag verlängert. Der Scharfschütze hat auch schon in der DEL gespielt.

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ESVK-Stürmer Markus Lillich verlängert beim ESV Kaufbeuren. Im AZ-Interview spricht er über Sidney Crosby, falsche Schläger und Gesang auf dem grünen Hügel.
10.06.2022 | Stand: 14:33 Uhr

Vier Fragen, die möglich oder unmöglich sind, an Markus Lillich. Der Stürmer des ESV Kaufbeuren hat gerade seinen Vertrag verlängert.

Geschäftsführer Michael Kreitl wollte schon fast einen Vertragsabschluss mit Sidney Crosby vermelden. Wie haben Sie Kreitl überzeugt, stattdessen auf Markus Lillich zu setzen?

Markus Lillich: In Kaufbeuren wird die meiste Zeit deutsch gesprochen (in der Kabine), da hätte sich ein Crosby nicht wohlgefühlt.

In der abgelaufenen Saison waren Sie bester deutscher Torschütze des ESVK – 21 Tore, 37 Scorerpunkte. Sie sind Linksschütze. Wie viele Tore sind es in der nächsten Spielzeit – und sind auch ein paar Treffer mit rechts dabei?

Lillich: Ja, hoffentlich kann ich mich wieder steigern und es werden mehr Treffer als vergangene Saison. Da müsste schon viel zusammen kommen, dass ich plötzlich mit einem rechten Schläger auf dem Eis stehe. Aber wenn es so wäre, würde ich es auf jeden Fall versuchen.

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Gegen Freiburg haben Sie in der regulären Saison mit einem satten Schuss ein Tor erzielt und danach ausgelassen gejubelt. Dazu meinte ein Fan: „Der Lillich macht den Hulk“. Ist das ein passender Spitzname für Sie?

Lillich: Oh, eine gute Frage. Aber ich bezweifle es, weil mir da ein Stück Körpergröße fehlt. Ich glaube, wenn ich mich Hulk nennen würde, kommt ein Schmunzeln bei den Leuten auf.

Die Bayreuth Tigers stehen kurz vor dem Abstieg. Würden Sie bei einem Solidaritätskonzert für ihren Ex-Verein auf dem grünen Hügel bei den Richard-Wagner-Festspielen mitmachen – und was dann singen?

Lillich: Das würde ich lieber denen überlassen, die es können. Wenn nämlich noch jemand bei dem Konzert mit dabei wäre, müsste der vor leeren Rängen singen oder spielen. Denn, wenn ich anfange zu singen, würden alle Gäste gehen.

Bilderstrecke

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