Fußball BSK Neugablonz

Neugablonz kann es doch noch - Sieg gegen Oberstdorf

Durchgesetzt: Ivan Buhic vom BSK Neugablonz (rechts) beim 2:1-Auftaktsieg.

Durchgesetzt: Ivan Buhic vom BSK Neugablonz (rechts) beim 2:1-Auftaktsieg.

Bild: Mathias Wild

Durchgesetzt: Ivan Buhic vom BSK Neugablonz (rechts) beim 2:1-Auftaktsieg.

Bild: Mathias Wild

BSK holt den ersten Pflichtsieg in der Bezirksliga seit Oktober 2021. Damit holen die Neugablonzer nicht nur Punkte. Samstag Kräftemesse mit der SpVgg Kaufbeuren.
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Von Stefan Günter
21.03.2022 | Stand: 16:15 Uhr

Durchschnaufen beim BSK Olympia Neugablonz: Die Schmuckstädter haben das Siegen nicht verlernt. Beim 2:0-Sieg über den FC Oberstdorf ging eine Serie von sechs aufeinanderfolgenden Niederlagen zu Ende. Dass Neugablonz auch noch zu null spielte, ist obendrein noch als Erfolg zu werten, weil Schlussmann Tobias Steiner einen starken Tag hatte.

Befreiungsschlag, egal wie

Diesmal stimmte vieles, was zu den drei Punkten führte. „Wir haben uns gut auf das Spiel eingestellt, auf dem Platz das umgesetzt, was wir wollten. Dass es nicht einfach werden würde, wussten wir“, sagte Mathias Franke erfreut über den Befreiungsschlag. Der letzte Sieg in einem Pflichtspiel datiert vom 2. Oktober 2021, als Neugablonz gegen Schlusslicht Viktoria Augsburg mit 3:2 gewann. „Es gab für uns heute nur ein Ziel: Ein Sieg, egal wie“, führt Kapitän Franke fort. Nicht nur, dass er den Jungs Respekt zollte, „weil sie den Kampf angenommen haben und das Beste daraus gemacht haben“, sondern auch, weil diesmal die gesamte Mannschaft an einem Strang zog und Willensstärke zeigte. Cheftrainer Dragan Lazic schnaufte nach dem Schlusspfiff durch: „Ich bin überglücklich. Für uns ist das ein wichtiger Sieg“, sagte der 52-Jährige, der sich in der 78. Minute noch selbst einwechselte.

Künftiger "knallharter Kampf"

Auf der anderen Seite sah Oberstdorfs verletzter Spielertrainer Andreas Maier, dass seine Mannschaft über 90 Minuten kaum Durchschlagskraft ausstrahlte. Aber ihm fehlten auch sechs Stammspieler. „Auf uns wartet ein knallharter Kampf ums Überleben“, skizzierte er kein schönes Bild. Sein Team hänge nun tief im Abstiegskampf. „Wir müssen schauen, dass wir irgendwie anders an Punkte kommen“, sagte Maier.

Selbstvertrauen vor dem Derby

Mit diesem einem Sieg ist die Lage für Neugablonz aber auch nicht rosiger geworden. Tabellennachbar Heimertingen überraschte mit einem 2:1-Auswärtssieg in Bobingen. Die Unterallgäuer liegen nur drei Zähler hinter dem BSK ebenfalls auf einem Relegationsplatz. Dennoch überwiegt bei den Schmuckstädtern die Erleichterung. Neuzugang Ivan Buhic zeigt sich glücklich nach dem Auftaktsieg. „Diese drei Punkte werden uns guttun“ – auch mit Blick auf den bevorstehenden Kracher, wenn der BSK Neugablonz am Samstag im Parkstadion auf die SpVgg Kaufbeuren trifft.