Kreisliga TSV Oberbeuren

Oberbeuren sammelt in der falschen Klasse - zu viele Karten

Elf Freunde müsst ihr sein: Oberbeuren – auf dem Foto beim Elfmeterschießen im Kreispokal gegen Baisweil – macht eine schwierige Saison durch.

Elf Freunde müsst ihr sein: Oberbeuren – auf dem Foto beim Elfmeterschießen im Kreispokal gegen Baisweil – macht eine schwierige Saison durch.

Bild: Erwin Hafner

Elf Freunde müsst ihr sein: Oberbeuren – auf dem Foto beim Elfmeterschießen im Kreispokal gegen Baisweil – macht eine schwierige Saison durch.

Bild: Erwin Hafner

Der TSV muss an seiner Disziplin arbeiten, um mehr Punkte zu holen. Doch der Gegner ist führend bei Undiszipliniertheiten.
01.04.2022 | Stand: 19:30 Uhr

Drei Partien mit Vereinen aus der Region stehen am Wochenende in der Kreisliga noch an. Während der coronageplagte FC Blonhofen und der kartengeschädigte TSV Oberbeuren Punkte im Abstiegskampf brauchen, steigt in Mauerstetten das Verfolgerduell des Spitzenduos.

Den Gegner und Corona besiegen

Am Sonntag hat der FC Blonhofen mit dem Gastspiel in Oberegg ein „kleines Derby“ ab 15. Uhr vor der Brust. Nach der Punkteteilung im Heimspiel gegen Buxheim waren sich alle Aktiven einig, „da war mehr drin“. Da es mit einem Heimsieg einfach nicht klappen will, müssen die notwendigen Punkte in den drei anstehenden Auswärtsspielen eingefahren werden. Co-Trainer Michael Groß war mit der Abwehrleistung zufrieden, fordert jedoch eine Steigerung im Aufbauspiel. „Wir haben noch acht Endspiele zu bestreiten und es gibt jeweils drei Punkte zu gewinnen“, gibt sich Groß kämpferisch. Dabei spielt es für ihn keine Rolle, dass Trainer Karl Fischer und noch einige Spieler noch mit der Pandemie zu kämpfen haben. Der FCB-Kader ist groß genug, um die Lücken zu schließen und am Sonntag in Oberegg zu punkten.

Zwei Kartenkönige am Ball

Zumindest in einer Liste stehen der TSV Oberbeuren und sein Gegner, der TSV Kirchheim, bis Sonntag fast ganz oben: in der Unfairness-Tabelle. Mit insgesamt 52 Karten in 15 Spielen befindet sich Kirchheim auf dem zweiten Platz, Oberbeuren folgt mit acht Gelb-Roten und Roten Karten direkt dahinter. „Wir schaden uns einfach selbst, wenn wir jedes Mal in Unterzahl einem Rückstand hinterherrennen müssen“, weiß Verteidiger Patrik Herkommer. Auch er war in dieser Saison schon von einer Sperre betroffen. Vergangenes Wochenende gegen Mauerstetten folgten zwei weitere Rote Karten, sowohl Torhüter Sebastian Frembs als auch Abwehrspieler Sebastian Homann mussten vorzeitig vom Platz. Das einzig Positive: Homann bekam „nur“ Gelb-Rot und muss daher kein Spiel aussetzen. Jetzt müsse die Mannschaft daraus lernen und wieder „sauberer in die Zweikämpfe gehen“, sagt Herkommer, „was aber nicht heißt, den Zweikämpfen aus dem Weg zu gehen.“ Um 15 Uhr ist Anpfiff in Kirchheim.

Verfolgerduell in Mauerstetten

Zum Verfolgerduell empfängt der SV Mauerstetten (3.) bereits am Samstag ab 15.30 Uhr den TSV Kammlach (4./beide 28 Punkte). Die Gäste liegen punktgleich mit dem SVM derzeit auf dem vierten Rang, haben aber eine Partie weniger absolviert. Umso wichtiger sind drei Punkte für die Mannschaft von SVM-Coach Uwe Zenkner, die mit vier Punkten aus zwei Partien ins Jahr 2022 gestartet ist. „Kammlach gehört seit Jahren zu den besten Mannschaften in der Kreisliga Mitte. Aber wir spielen bisher eine starke Saison und die Jungs sind gut drauf. Wenn wir unsere Leistung abrufen, dann ist immer mit uns zu rechnen. Mit einem Sieg wollen wir an Tabellenplatz zwei dran bleiben“, sagt SVM-Abteilungsleiter Willi Dressler vor der Partie.