Diesen Artikel lesen Sie nur mit
Folgen der Pandemie

Ostallgäuer Marktfahrerin: "Corona hat bei mir eine extreme Existenzangst ausgelöst“

Marktfahrerin Karin Sadjadi aus Mauerstetten ist während der Pandemie zunehmend auf den Online-Handel umgestiegen. Trotzdem sind dem Betrieb „Dattelschlepper“, der sonst Süßwaren auf Mittelaltermärkten verkauft, mehr als die Hälfte der jährlichen Einnahmen heuer weggefallen.

Marktfahrerin Karin Sadjadi aus Mauerstetten ist während der Pandemie zunehmend auf den Online-Handel umgestiegen. Trotzdem sind dem Betrieb „Dattelschlepper“, der sonst Süßwaren auf Mittelaltermärkten verkauft, mehr als die Hälfte der jährlichen Einnahmen heuer weggefallen.

Bild: Mathias Wild

Marktfahrerin Karin Sadjadi aus Mauerstetten ist während der Pandemie zunehmend auf den Online-Handel umgestiegen. Trotzdem sind dem Betrieb „Dattelschlepper“, der sonst Süßwaren auf Mittelaltermärkten verkauft, mehr als die Hälfte der jährlichen Einnahmen heuer weggefallen.

Bild: Mathias Wild

Marktfahrer können monatelang nicht ausstellen, die staatlichen Hilfen sind begrenzt. Ein Mauerstettener Paar fühlt sich von der Politik im Stich gelassen.
09.11.2020 | Stand: 14:43 Uhr

Während sich bei manchen im Büro-Alltag kaum etwas verändert hat, hat die Corona-Krise auf andere Berufszweige gravierende Auswirkungen. Die reichen manchmal gar bis an die Existenz von Unternehmen heran. Ein Beispiel dafür: Die Marktfahrer Karin (58) und Mario (59) Sadjadi aus Frankenried (Mauerstetten), welche mit ihrem Stand „Dattelschlepper“ vor der Pandemie hauptsächlich auf Mittelaltermärkten unterwegs waren und Süßwaren verkauft haben. Auch beim Kaufbeurer Tänzelfest und dem Weihnachtsmarkt am Fünfknopfturm war ihr Stand alljährlich dabei.

Paywall Login Bildmontage Berge Steg
Mit
mehr vom Allgäu
  • Unbeschränkter Zugang zu allen Inhalten auf allgäuer-zeitung.de
  • Exklusive Vorteile und Sonderaktionen für
    Abonnenten
  • Monatlich kündbar
  • ab 1,99 € / Monat