Kreisliga Ostallgäu

Schmerzhafte Niederlagen - Rückschläge für Ostallgäuer Teams

Das tat weh: Stöttwangs Spielertrainer Thomas Spannenberger blieb nach einem Zusammenprall und der 0:3-Niederlage die Luft weg.

Das tat weh: Stöttwangs Spielertrainer Thomas Spannenberger blieb nach einem Zusammenprall und der 0:3-Niederlage die Luft weg.

Bild: Harald Langer

Das tat weh: Stöttwangs Spielertrainer Thomas Spannenberger blieb nach einem Zusammenprall und der 0:3-Niederlage die Luft weg.

Bild: Harald Langer

Der SV Stöttwang trifft das Tor nicht, Oberbeuren und der BSK liegen in Führung, aber geben die Siege noch her.
13.09.2022 | Stand: 04:30 Uhr

Schwarzer Tag für die Ostallgäuer Teams: Nur Mauerstetten holte einen Sieg. Der BSK verschenkte einen Sieg, aber holte immerhin noch einen Punkt – was Oberbeuren trotz 3:2-Führung nicht gelang.

Offensivschwache Buchloer

Der FC Buchloe hat das Match zuhause gegen TSV Kammlach 0:2 verloren. Dabei war vor allem die Offensivschwäche ein Manko.

SVM kämpft sich in Unterzahl zum Erfolg

Hart erkämpfter Sieg für den SV Mauerstetten beim SV Memmingerberg: Mit 2:0 entschied das Team von Trainer Uwe Zenkner die Partie beim Tabellenzweiten für sich, und das trotz mehr als einer halben Stunde in numerischer Unterzahl. In der ersten Halbzeit fand der Großteil des Spielgeschehens im Mittelfeld statt, beide Mannschaften schafften es kaum, zwingende Chancen zu kreieren. So blieb es torlos bis zur Pause. Nach Wiederbeginn ging Mauerstetten durch Martin Wahl in Führung, schwächte sich aber kurz darauf durch den Platzverweis für Maxi Kraus selbst. Die Heimelf entwickelte in der Folge sehr großen Druck und schnürte den SVM in der eigenen Hälfte ein. Zwingende Chancen wurden von der SVM-Defensive dennoch gut unterbunden, bis Moritz Streit in der Nachspielzeit den erlösenden zweiten Treffer erzielte. „Das war eine intensive Partie. Jeder meiner Spieler ist heute bis an die Schmerzgrenze gegangen und hat den entscheidenden Meter mehr gemacht. Das war entscheidend – da will ich auch gar keinen ausnehmen. Ich denke, wir können sehr zufrieden sein“, analysierte Zenkner. Am Freitagabend geht es für den SVM schon ab 17.45 Uhr daheim gegen den SV Oberegg weiter.

Neugablonz zu leichtfertig

Das war eindeutig zu wenig, was der BSK Olympia Neugablonz bei seinem Auftritt in Dickenreishausen gezeigt hat. Am Ende erreichte der Bezirksliga-Absteiger gegen das Schlusslicht der Kreisliga Mitte nur ein 2:2. „Wir hatten eindeutig mehr Ballbesitz und waren über die gesamten 90 Minuten dominierend“, sagte Kapitän Mathias Franke nach dem Schlusspfiff zerknirscht. Denn der Liganeuling aus dem Memminger Stadtteil profitierte von den Fehlern des BSK. „Normalerweise musst du so eine Partie einfach herunterspielen, aber wir haben den Gegner auch noch stark gemacht“, meint der 31-Jährige. Nach dem Rückstand holte sich der BSK die 2:1-Führung zur Pause, schaffte es aber nicht, den Deckel draufzumachen. „Wenn man oben mitspielen möchte, dann reicht so ein Gesamtauftritt einfach nicht“, bringt es Franke auf den Punkt. Auch Sportvorstand Antonio Mezzoprete war von drei Punkten ausgegangen. „Ich habe die Einstellung vom Spiel gegen die DJK Memmingen vermisst. Da war Einsatz und Leidenschaft vorhanden“, ergänzt Franke. Deshalb sei das 2:2 für ihn wie eine gefühlte Niederlage.

Oberbeuren nur zeitweise auf der Höhe

Eine weitere hohe Niederlage musste der TSV Oberbeuren gegen Memmingen-Ost hinnehmen. Nachdem der TSV zwischenzeitlich die Partie gedreht hatte und sich schon auf der Siegerstraße wähnte, kamen die „Ostler“ aber schnell und eindrucksvoll zurück und gewannen am Ende verdient mit 6:3. „Gegen Memmingen muss man 90 Minuten auf der Höhe sein, sonst kriegt man dort schnell mal einige Gegentore. Wir haben es heute aber nur geschafft, 20 Minuten die bessere Mannschaft zu sein, das reicht halt dann einfach nicht“, sagt Marius Freund.

Wenn etwas am Fuß klebt

Die Vorsätze waren beim SV Stöttwang da: Sicher aus der Defensive spielen und dann den TSV Mindelheim unter Druck setzen. Das klappte im Spiel auch gut: In den ersten zehn Minuten hatte der SVS drei große Tormöglichkeiten – aber auch nicht verwertet. Ein Freistoß nach 30 Minuten brachte dann ein Gegentor. Stöttwang hatte auch danach wieder einige Chancen, jedoch sprang erneut nichts Zählbares heraus. Nach der Halbzeit ermöglichte eine Unachtsamkeit in der Abwehr ein weiteres Tor für den Gegner – danach war das Spiel gelaufen. 0:3 hieß es am Ende. Danach meinte Co-Trainer Sven Langer „Hast du Scheiße am Fuß, triffst du das Tor nicht.“ Jetzt müssen alle einfach weitermachen – das Glück kommt irgendwie, irgendwann zurück.