Fußball SpVgg Kaufbeuren

Seit Wochen wird geplant - BSK und SVK im Derbyfieber

Das Jubeln der Männer: Im Hinspiel freuten sich die Spieler der SVK über ihren 5:3-Sieg in Neugablonz. Das wünscht sich dieses Mal der BSK: Wenigstens einen Punkt aus dem Parkstadion zu entführen.

Das Jubeln der Männer: Im Hinspiel freuten sich die Spieler der SVK über ihren 5:3-Sieg in Neugablonz. Das wünscht sich dieses Mal der BSK: Wenigstens einen Punkt aus dem Parkstadion zu entführen.

Bild: Harald Langer (Archivbild)

Das Jubeln der Männer: Im Hinspiel freuten sich die Spieler der SVK über ihren 5:3-Sieg in Neugablonz. Das wünscht sich dieses Mal der BSK: Wenigstens einen Punkt aus dem Parkstadion zu entführen.

Bild: Harald Langer (Archivbild)

Es ist das Derby in der Bezirksliga: Die SpVgg Kaufbeuren empfängt nach 41 Jahren mal wieder den BSK Neugablonz. Das Hinspiel war ein Spektakel.
24.03.2022 | Stand: 11:30 Uhr

Da macht Georg Steiner, der Chef des BSK Olympia Neugablonz, keinen Hehl daraus: Am Samstagnachmittag ab 16 Uhr steigt für ihn das Spiel der Spiele. Seine Schmuckstädter gastieren im Parkstadion bei der SpVgg Kaufbeuren und haben als langjähriger Bezirksligist noch eine Rechnung offen. Das Hinspiel nämlich gewann die SpVgg mit 5:3, jetzt also soll die Revanche erfolgen. „Ich bin schon ein bisschen nervös“, sagt Steiner lachend.

Denn beide Derbys in einer Saison sollen wahrlich nicht verloren gehen, weshalb er auf mindestens einen Punkt hofft – und irgendwie auch damit rechnet. Die Favoritenrolle schiebt der BSK-Boss dennoch liebend gern dem kommenden Gegner zu. Der BSK hat keine allzu erfolgreiche, weil von Spielausfällen geprägte Vorbereitung hinter sich, gewann jüngst aber immerhin das Punktspiel gegen Oberstdorf mit 2:0. Auch Kaufbeuren fuhr drei Punkte ein, beim 2:1 in Ottobeuren.

Die Verantwortlichen erhoffen sich für das nun anstehende Wochenende reichlich Publikum und somit eine emotionale Atmosphäre im Parkstadion. „500 Fans auf der Tribüne“, das wünscht sich Kaufbeurens Trainer Mahmut Kabak. Schon seit Wochen würde vereinsintern geplant werden, damit am Samstag alles glattgeht. So werde es Balljungen geben, Jugendteams samt Eltern werden in den großen Derby-Tag eingebunden. „Ich wünsche mir einfach einen tollen Fußballtag“, sagt Kabak.

Im Parkstadion gilt weiterhin die 2G-Regel, „allerdings gibt es wohl kaum mehr jemanden, der nicht genesen oder nicht geimpft ist“, glaubt Kabak. Die Favoritenrolle will er übrigens nicht ganz ohne Widerspruch annehmen. Normalerweise wäre das wohl zutreffend, nicht zuletzt, weil der Kaufbeurer Coach seine Jungs als fitter einschätzt, aber: „Ein Derby ist ein Derby. Da gelten andere Regeln.“