Corona und Sport

Stress im Beruf und im Sport - Corona trifft Jogi Koch doppelt

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Jogi Koch, Sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren, setzt sich fürs Impfen ein.

Bild: Christoph Specht

Jogi Koch, Sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren, setzt sich fürs Impfen ein.

Bild: Christoph Specht

Jogi Koch, der Sportliche Leiter des ESV Kaufbeuren, ist geboostert. Das sei der beste Schutz im Umgang mit dem Nachwuchs - und im Job. Denn Koch arbeitet in der Forensik
02.12.2021 | Stand: 11:45 Uhr

Alle Hände voll zu tun, um den Spielbetrieb des Nachwuchses beim ESV Kaufbeuren zu organisieren, hatte in den zurückliegenden Wochen Jogi Koch. Der 61-Jährige ist beim Verein für die sportlichen Belange zuständig und machte jüngst einige Achterbahnfahrten mit – etwa als die Staatsregierung kurzzeitig Jugendliche ohne vollen Impfschutz das Sporttraining untersagen wollte.

Lob für die Betreuer auf dem Eis

Koch hofft dieser Tage, dass die Eishockeysaison im Nachwuchs noch irgendwie zu Ende gebracht werden kann – und hat viel Lob für seine Mitstreiter übrig. „Alle machen einen tollen Job, angefangen von Dominik Petzka, dem Betriebsleiter des Eisstadions“, sagt der 61-Jährige. Auch die Betreuerinnen und Betreuer des Vereins verdienten allen Respekt: „Es ist eine Leistung, 30 Kinder im Alter von um die zwölf Jahre so zu konditionieren, dass sie keinen Blödsinn machen, Maske tragen und auf die Hygieneregeln achten“, lobt Koch.

Impfen ist ohne Alternative

Selbst ist er inzwischen geboostert, also so optimal gegen eine Corona-Ansteckung geschützt, wie es eben möglich ist. „Ich habe zumindest alles dafür getan“, sagt Koch, der hauptberuflich in der Forensik des Bezirkskrankenhauses Kaufbeuren arbeitet. Vor den Impfungen habe er sich jeweils ausführlich informiert. „Wer ein gewisses Grundwissen hat, sieht, dass es eigentlich keine andere Wahl gibt, als sich zu impfen“, sagt Koch.

Sein Arbeitsalltag in der Klinik, wo er in jeder Schicht direkten Kontakt mit Menschen hat, habe sich in den zurückliegenden knapp zwei Jahren verändert. „Niemand leugnet das Virus“, berichtet er aus dem Klinikalltag. „Alle sind enorm sensibilisiert. Das gehört zu unserem Beruf dazu“, erklärt Koch.

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