Kreisliga TSV Oberbeuren

Tag der Entscheidung - Oberbeuren will auf der Überholspur in der Kreisliga bleiben

Schotten dicht: Gegen den FC Blonhofen sicherten sich der TSV Oberbeuren mit Marius Freund (links) und Manuel Lucke (rechts) mit einer kompakten Abwehr den Sieg. Steht die Null erneut, kann das Team den Klassenerhalt schaffen.

Schotten dicht: Gegen den FC Blonhofen sicherten sich der TSV Oberbeuren mit Marius Freund (links) und Manuel Lucke (rechts) mit einer kompakten Abwehr den Sieg. Steht die Null erneut, kann das Team den Klassenerhalt schaffen.

Bild: Harald Langer

Schotten dicht: Gegen den FC Blonhofen sicherten sich der TSV Oberbeuren mit Marius Freund (links) und Manuel Lucke (rechts) mit einer kompakten Abwehr den Sieg. Steht die Null erneut, kann das Team den Klassenerhalt schaffen.

Bild: Harald Langer

Oberbeuren kann mit einem Sieg die Klasse halten und nach Blonhofen den nächsten Konkurrenten in die Kreisklasse schicken. Germaringen will den dritten Matchball nutzen, um den Titel zu feiern.
13.05.2022 | Stand: 15:50 Uhr

Nachdem unter der Woche der FC Blonhofen gegen Oberbeuren verloren hat und damit abgestiegen ist, geht es am vorletzten Spieltag nur noch um zwei Entscheidungen in der Region: Feiert der SVO Germaringen endlich die Meisterschaft? Rettet sich Oberbeuren und verdammt damit den nächsten Konkurrenten zum Abstieg.

  • FC Blonhofen: Das letzte Auswärtsspiel in der Kreisliga Mitte führt den FC Blonhofen zum Tabellendritten TSV Kammlach. Sowohl für die Gastgeber wie auch für den FCB sind die Würfel in dieser Saison gefallen, der Ausgang dieser Partie am Sonntag ab 15 Uhr ist ohne jegliche Auswirkung auf die Tabelle. FCB-Trainer Karl Fischer hielt diese Woche seinem Team noch einmal den Spiegel vor, analysierte den Saisonverlauf, und bemängelte vor allem die Punktausbeute bei den Heimspielen. Sein Sohn Julian, der die Hälfte des Spieljahres als A-Junioren-Keeper den Stammtorhüter Wolfgang Ried ersetzen durfte, hatte für die letzten beiden Spiele nur einen Wunsch: „Vielleicht könnten wir auch mal ein paar Tore schießen, damit nicht jeder gegnerische Treffer direkt zur Niederlage führt“.

  • SVO Germaringen: Die Auswärtspartie beim SV Memmingerberg am Sonntag ab 15 Uhr ist für den SVO bereits das letzte Saisonspiel, denn Germaringen ist am letzten Spieltag spielfrei. Für die Germaringer ist die Partie nun der dritte Matchball für die vorzeitige Meisterschaft. Natürlich war die Enttäuschung nach dem Unentschieden im letzten Heimspiel gegen Oberegg groß, nur zu gerne hätte der SVO im eigenen Stadion den Aufstieg gefeiert. Alle guten Dinge sind drei – und so soll im dritten Anlauf nun in Memmingerberg der benötigte Sieg eingefahren werden. „Wir müssen uns wieder auf unsere Qualitäten konzentrieren, die uns fast eine Saison lang stark gemacht haben. Die Jungs haben diese Woche wieder sehr gut trainiert und sind voll fokussiert“, sagt der sportliche Leiter Oliver Baumann. Personell kann Trainer Franz Zimmermann aus dem vollen schöpfen, so ergeben sich für den Coach mehrere taktische Möglichkeiten.

  • SV Mauerstetten: Zum letzten Heimspiel der ersten Mannschaft in dieser Saison empfängt der SV Mauerstetten diesen Sonntag (15 Uhr) die Gäste vom FC Viktoria Buxheim. In der Hinrunde zeigte der SVM gegen diesen Gegner eine schwache Partie und unterlag auswärts mit 1:2. Uwe Zenkner, Trainer des SVM vor der Partie: „Nach der äußerst unglücklichen Niederlage letzte Woche in Lautrach geht es für uns jetzt darum, in der Tabelle nicht weiter Boden zu verlieren und den vierten Platz zu behaupten. Die Wintervorbereitung war aufgrund verschiedener Faktoren nicht optimal, und das zeigt sich jetzt gegen Ende der Saison.“ Mauerstetten ist vom Ausfall diverse Stammspieler geplagt und musste daher in der Tabelle zuletzt ein bisschen abreissen lassen. „Meine Mannschaft wird trotzdem vollen Einsatz zeigen. Punkte gegen Buxheim sind das klare Ziel“, sagt Zenkner.
  • TSV Oberbeuren: Für den TSVO steht das entscheidende Spiel an: Gewinnt die Mannschaft von Trainer Markus Riefler am Sonntag ab 15 Uhr gegen den SV Ungerhausen ist der Gegner abgestiegen und der TSV Oberbeuren kann den Klassenerhalt feiern. Nach dem Sieg in Blonhofen am vergangenen Sonntag und dem damit verbundenen Abstieg des FCB könnte der TSVO jetzt also auch den nächsten direkten Konkurrenten in die Kreisklasse schicken. „Das ist natürlich absurd. Man könnte meinen, der Spielplan vor der Saison wurde absichtlich so gelegt“, sagt Verteidiger Marius Freund. Die Situation stachelt ihn aber besonders an: „Das war die komplette Rückrunde eigentlich ein Dreikampf zwischen uns. Natürlich möchte man dann nach dieser anstrengenden Saison sehen, dass sich der Kampf gelohnt hat. Dafür müssen wir aber genauso konzentriert spielen, wie die letzten zwei Wochen.“

  • SV Stöttwang: Beim letzten Heimspiel der Saison möchten sich die Fußballer des SVS von den treuen Fans mit einem Dreier gegen die DJK SV Ost Memmingen verabschieden. Damit wollen sie sich für die tolle Unterstützung über die ganze Spielzeit zuhause und auch auswärts bedanken. Stöttwang ist derzeit zehnter und kann sich noch nach oben verbessern. Coach Thomas Spannenberger gibt für die Partie am Sonntag ab 15 Uhr vor: „Wir werden wieder versuchen, aus einer sicheren Abwehr heraus den Gegner früh zu pressen, um uns so Chancen zu erarbeiten.“