Kaufbeuren

Tragischer Fund: Fuchs hängt nach Unfall noch Stunden lebend unter Stoßstange fest

Ein Fuchs wurde bei einem Zusammestoß mit einem Auto unter der Stoßstange eingeklemmt. Die Autofahrerin kümmerte sich aber nicht um das Tier, das nach dem Unfall noch lebte.

Ein Fuchs wurde bei einem Zusammestoß mit einem Auto unter der Stoßstange eingeklemmt. Die Autofahrerin kümmerte sich aber nicht um das Tier, das nach dem Unfall noch lebte.

Bild: Annette Riedl, dpa (Symbolbild)

Ein Fuchs wurde bei einem Zusammestoß mit einem Auto unter der Stoßstange eingeklemmt. Die Autofahrerin kümmerte sich aber nicht um das Tier, das nach dem Unfall noch lebte.

Bild: Annette Riedl, dpa (Symbolbild)

Nach einem Zusammenstoß mit einem Auto war ein Fuchs in Kaufbeuren mehrere Stunden noch lebend unter der Stoßstange eingeklemmt. Eine Passantin rief die Polizei.
22.11.2020 | Stand: 13:58 Uhr

Wie die Polizei berichtet, war ein Fuchs vor das Auto einer Frau gesprungen, die in den frühen Morgenstunden am Samstag auf dem Weg zur Arbeit von Marktoberdorf nach Kaufbeuren war. Die Frau fuhr nach dem Unfall jedoch einfach weiter, ohne sich um das Tier zu kümmern, berichtet die Polizei. Der Fuchs wurde bei dem Zusammenstoß unter der Frontstoßstange eingeklemmt.

Die Polizei wurde am Samstagvormittag von einer Passantin informiert, die das Auto mit dem eingeklemmten Fuchs gesehen hatte. Die Halterin hatte das Auto an der Sudetenstraße im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz abgestellt. Die Zeugin vermutete zunächst einen Hund in der Stoßstange. Später konnte aber festgestellt werden, dass es sich um einen größeren Fuchsrüden handelte.

(Lesen Sie auch: Besserer Schutz für Reh, Fuchs und Mensch im Raum Marktoberdorf.)

Kaufbeuren: Fuchs klemmte noch lebend in Stoßstange

Die Beamten vermuten, dass der Fuchs erst kurz nach der Mitteilung der Passantin starb. Das Auto gehört offenbar einer 26-jährigen Frau aus der Nähe von Marktoberdorf. Sie konnte bislang noch nicht zum Unfallhergang befragt werden.

Die Polizei Kaufbeuren weist in Zusammenhang mit dem Unfall daraufhin, dass grundsätzlich nur eine Meldepflicht bei Wildtieren wie beispielsweise Rehen bestehe. Wer Tieren jedoch unnötig Leid zufügt, mache sich nach dem Tierschutzgesetz strafbar.