Fußball Kreisliga

Tristesse war gestern - die Kreisliga startet wieder

Vorbei ist das einsame Warten: Am Sonntag startet die Kreisliga wohl passend bei Sonnenschein und vielleicht wieder vielen Zuschauern aus der Winterpause. Und ein Derby gibt es in Oberbeuren auch noch.

Vorbei ist das einsame Warten: Am Sonntag startet die Kreisliga wohl passend bei Sonnenschein und vielleicht wieder vielen Zuschauern aus der Winterpause. Und ein Derby gibt es in Oberbeuren auch noch.

Bild: Mathias Wild

Vorbei ist das einsame Warten: Am Sonntag startet die Kreisliga wohl passend bei Sonnenschein und vielleicht wieder vielen Zuschauern aus der Winterpause. Und ein Derby gibt es in Oberbeuren auch noch.

Bild: Mathias Wild

Nach zwei vorgezogenen Nachholspielen legt die Kreisliga wieder los. Dabei kommen die fünf Vereine unterschiedlich aus der Winterpause heraus – und haben verschiedene Ziele.
26.03.2022 | Stand: 11:45 Uhr

Der SVO Germaringen will seine Titelambitionen festigen, während Mauerstetten den Anschluss nach oben sucht. Unten hingegen wollen mit frischen Mut nach der Pause SV Stöttwang, FC Blonhofen und TSV Oberbeuren raus.

In wichtiger Mission unterwegs

Der FC Blonhofen startet seine „Mission Klassenerhalt“ am Sonntag ab 15 Uhr gegen den FC Viktoria Buxheim. Während die Gäste vergangene Woche bereits ein Erfolgserlebnis verbuchten, steht das beim FCB nun auf der Agenda. FCB-Coach Karl Fischer zeigt sich zuversichtlich: „Wir haben eine solide Vorbereitung absolviert, gute Ergebnisse erreicht und unser Angriffsspiel deutlich verbessert. Mit den Rückkehrern Tobias Süß (BSK) und Michael Groß (Verletzung) kommen wichtige Akteure zum Kader. Schmerzlich ist lediglich der längere Ausfall von Stammkeeper Wolfgang Ried, trotzdem ist mein Team in der Lage, gegen eine Mannschaft aus dem Mittelfeld der Tabelle, erfolgreich zu spielen.“ Allen Verantwortlichen im Verein ist völlig klar, dass nur drei Punkte aus diesem Heimspiel die Hoffnung auf ein zufriedenstellendes Saisonfinale erhält.

Raus aus der Quarantäne

Der SVO Germaringen startet am Sonntag um 15 Uhr mit einem Heimspiel gegen den SV DJK Memmingen-Ost in die Rückrunde nach der Winterpause. Für beide Teams ist das erste Spiel immer eine Standortbestimmung, denn die Testspiele zuvor haben nicht immer Aussagekraft. Beim SVO war die Vorbereitung diesmal stark von Quarantänemaßnahmen betroffen, sodass Trainer Franz Zimmermann nie seinen kompletten Kader zur Verfügung hatte. „Wir wollen jedoch nicht jammern, denn dieses Schicksal hat wohl die meisten Mannschaften betroffen“, beschreibt er die Umstände. Trotz der neun Punkte Vorsprung auf den nächsten Verfolger sieht er sein Team zunächst in einer Findungsphase. „Punktspiele sind immer etwas anderes, und die Souveränität aus der Vorrunde müssen wir uns erst wieder erarbeiten“, sagt Zimmermann, der dennoch mit einer gewissen Vorfreude an den Start geht.

Druck auf das Gaspedal

“Wir wollen oben dran bleiben. Dafür brauchen wir die drei Punkte” sagte SVM-Trainer Uwe Zenkner vor der Partie beim TSV Oberbeuren. Nach dem Unentschieden am vergangenen Sonntag soll seine Mannschaft mit Mut und Zielstrebigkeit auftreten. “Das Spiel gegen Stöttwang darf nicht der Maßstab sein. Wir müssen im letzten Drittel konseqenter sein.” Der SV Mauerstetten muss auf Martin Wahl verzichten, ansonsten kann Zenkner auf seine beste Mannschaft zurück greifen.

Ernüchterung oder Vorfreude

Nach einer guten Vorbereitung folgte vergangene Woche die Ernüchterung für den TSV Oberbeuren: eine 1:4-Niederlage im Nachholspiel gegen den FC Viktoria Buxheim. Beim Heimdebüt im Jahr 2022 möchte der TSVO das wiedergutmachen, im Derby gegen den SV Mauerstetten soll der Start in eine bessere Rückrunde gelingen. Selbstvertrauen hat die Mannschaft vor allem im Trainingslager in Italien Ende Februar getankt. „Das hat dem Team richtig gutgetan, auch für das Zwischenmenschliche“, resümiert Trainer Markus Riefler die vier Tage in Garda. Zuletzt konnte das Team 2019 nach Italien fahren, die Jahre danach machte die Corona-Lage jeweils einen Strich durch die Rechnung. Aber auch die restlichen Testspiele in der Vorbereitung machen Riefler zufrieden. Trotz der sehr unterschiedlichen Gegner „konnten wir einige Siege einfahren, auch mal ganz dreckig“, sagt der Coach. Das müsse man jetzt in das Spiel am Sonntag ab 15 Uhr mitnehmen.

Reha ist auf dem Platz

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Nach dem Punktgewinn im Derby in Mauerstetten möchte der SV Stöttwang im Heimspiel gegen den TSV Kirchheim einen Dreier einfahren. „Wir werden wieder so konzentriert aus der Abwehr heraus nach vorne spielen und den Gegner von Anfang an unter Druck setzen. Wir haben noch was gut zumachen, nachdem wir in Kirchheim schon als der sichere Sieger aussahen und zum Schluss nur einen Punkt mitgenommen haben“, kündigt Trainer Thomas Spannenberger. Und der Coach weiß auch wie: „Die Jungs müssen nur an sich glauben, konzentriert und sichere Bälle spielen. Außerdem freut sich die Truppe schon auf das erste Heimspiel.“ Das steigt am Sonntag ab 15 Uhr.

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