Ringen TSV Westendorf

Unfreiwillige Pause für den TSV

Ringen wdorf geiselh Joachim halle

So sah es im Hinkampf beim Sieg des TSV Westendorf mit Daniel Joachim (links) aus. Doch den Rückkampf muss Geiselhöring coronabedingt absagen.

Bild: Harald Langer

So sah es im Hinkampf beim Sieg des TSV Westendorf mit Daniel Joachim (links) aus. Doch den Rückkampf muss Geiselhöring coronabedingt absagen.

Bild: Harald Langer

Westendorfs Gegner Geiselhöring sagt Kampf ab - Coronainzidenz im Landkreis Straubing-Bogen über 500. Beim TSV ist alles im grünen Bereich.
##alternative##
Von Stefan Günter
05.11.2021 | Stand: 16:00 Uhr

Die Corona-Inzidenzen schnellen in die Höhe. Besonders betroffen sind die Kontaktsportarten. So auch die Ringer des TSV Westendorf. Der Auswärtskampf am heutigen Samstag gegen den TV Geiselhöring ist abgesagt worden.

„Aufgrund der unklaren Situation sieht sich Geiselhöring nicht im Stande, eine ordnungsgemäße Durchführung eines Ligenkampfes in der eigenen Halle zu garantieren“, sagt Jens Heinz, Ligenreferent des Bayerischen Ringer-Verbandes. Weil die Coronainzidenz im Landkreis Straubing-Bogen auf über 500 angestiegen ist, musste der Verein handeln.

TSV schon zweimal betroffen

Damit sind die Westendorfer Ringer schon zum zweiten Mal in dieser Saison indirekt betroffen. Anfang Oktober wurde der Heimkampf des TSV gegen die Nürnberg Grizzlys aufgrund der positiven Coronafälle aufseiten der Franken abgesagt und auf einem späteren Zeitpunkt verschoben. Die Lage in den bayerischen Ligen ist zwar noch überschaubar, doch werden am Wochenende wieder einzelne Kämpfe coronabedingt nicht stattfinden.

Der Zeitplan gerät durcheinander

„Letztlich bleibt es dann doch spannend, ob wir die Saison mit allen Ligen überhaupt zu Ende bringen werden“, sagt Heinz. Obwohl die Wettkampfrunde offiziell am 4. Dezember zu Ende geht, könnten womöglich noch die beiden Samstage am 11. und 18. Dezember als Nachholtermin zur Verfügung stehen.

In Westendorf keine Probleme

In Westendorf gibt es überhaupt keine Probleme: Seit Beginn der Corona-Maßnahmen halten sich sämtliche Ringer strickt an die von Vorstand und Abteilungsleitung beschlossenen Vorgaben. „Unsere Athleten werden bei uns alle regelmäßig getestet. Selbst bei Heim- und Auswärtsfahrten wird davor noch überprüft“, erklärt TSV-Boss Robert Zech. Er freut sich, dass die Jungs Woche für Woche in der weiterhin für sie schweren Zeit mitziehen. „Das ist überhaupt nicht selbstverständlich.“

Lesen Sie auch
##alternative##
2G-Regel im Ostallgäuer Sport

Unsicherheit und Verärgerung bei den Vereinen im Ostallgäu