Fußball FC Blonhofen

Von Lebenszeichen an gebrauchten Tagen

SVS-Trainer Thomas Spannenberger erlebte einen gebrauchten Tag beim SV Memmingerberg.

SVS-Trainer Thomas Spannenberger erlebte einen gebrauchten Tag beim SV Memmingerberg.

Bild: Langer

SVS-Trainer Thomas Spannenberger erlebte einen gebrauchten Tag beim SV Memmingerberg.

Bild: Langer

SVO Germaringen marschiert wieder. Der FC Blonhofen holt den ersten Heimsieg in dieser Saison.
25.04.2022 | Stand: 22:05 Uhr

Drei Siege gab es für die regionalen Teams in der Kreisliga. Insbesondere der Erfolg von Blonhofen sorgt dort für Erleichterung.

  • FC Blonhofen: Mit dem ersten Heimsieg der Saison sendet der FCB ein klares Lebenszeichen im Abstiegskampf. In einer Partie, in der man von Anfang an merkte, dass Blonhofen und der TSV Kammlach nicht vor Selbstvertrauen strotzen, nutzte der FCB den ersten Fehler der Gäste zur Führung. In der Folgezeit wurde die Heimelf selbstbewusster und verarbeitete auch einen vergebenen Elfmeter schnell. Mit der schönsten Kombination des Spiels erzielte Immerz vor der Pause das 2:0. Nach dem Seitenwechsel wurde es ein beidseitiger Abnutzungskampf, den die Gäste nach einem Standard zum Anschlusstreffer nutzten. Mit Glück und Leidenschaft verteidigte der FCB den Sieg. Somit wurde die Rote Laterne abgegeben und der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf zwei Punkte reduziert.
  • SVO Germaringen: Beim SVO ist diese Woche kollektives Durchatmen angesagt, denn die Mannschaft musste zuletzt innerhalb von nur elf Tagen vier Spiele absolvieren. Trotz der Strapazen fuhr das Team dabei das Maximum von zwölf Punkten und ein. (Torverhältnis 14:3). „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft, denn wir mussten in allen Spielen sehr geduldig und diszipliniert spielen und haben uns die Punkte verdient“, sagte Trainer Franz Zimmermann mit Erleichterung nach dem Spielemarathon. Trotz einiger Ausfälle hatte der SVO jedoch immer noch Qualität auf der Bank, um entscheidende Akzente zu setzen. Gegen Buxheim war es für den SVO ein Spiel auf ein Tor, denn die Gäste hatten rein gar nichts dazu beizutragen. SVO-Torwart Max Baumann hätte seine Handschuhe diesmal in der Kabine lassen können, denn er musste in 90 Minuten nicht einen Schuss halten. Jedoch musste der Germaringer Anhang lange warten, ehe es das erlösende 1:0 von Peter Wahmhoff bejubeln konnte (73.). Simon Haag und ein weiterer Treffer von Wahmhoff sorgten für den hoch verdienten Endstand.

  • SV Mauerstetten: Auftakt nach Maß in die englische Woche für den SVM: Mit einem 3:1-Auswärtssieg kehrte die Mannschaft von Trainer Uwe Zenkner von der Partie beim SV Ungerhausen nach Hause zurück. Goalgetter Moritz Streit brachte den SVM nach einer knappen halben Stunde in Führung. Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel erhöhte Moser auf 2:0, aber die Ungerhausener kamen umgehend zum Anschlusstreffer. Kurz vor Ende traf Kees zur Entscheidung und sorgte für zufriedene Gesichter beim SVM.

  • TSV Oberbeuren: In einem zerfahrenen Spiel gegen den TSV Kammlach hielt sich der TSVO lange die Chance auf Punkte offen. Am Ende stand aber eine 0:2-Niederlage. Dabei ging der TSVO kurz vor der Halbzeit sogar in Führung, der Treffer wurde allerdings wegen einer strittigen Abseitsentscheidung zurückgenommen. In der zweiten Halbzeit war Kammlach dann zwei Mal eiskalt und machte die beiden Tore zum 2:0. TSVO-Coach Markus Riefler sah dafür vor allem einen Grund: „Unsere Passquote war einfach viel zu schlecht. Da waren wir zu unkonzentriert.“ Riefler ging aber auch auf allgemeine Ursachenforschung. Den Grund für die Niederlagenserie in den vergangenen Wochen sieht er vor allem „in unserer inkonstanten Startaufstellung. Ich glaube, wir hatten bisher in jedem Spiel in dieser Saison eine andere Elf.“ Das liegt vor allem am Verletzungspech, das den TSVO über die Saison verfolgt, und der Studien- und Berufssituation der vielen jungen Spieler. Auch für das Nachholspiel gegen den TSV Kirchheim am Mittwoch wird es wieder eine andere Startaufstellung geben.

  • SV Stöttwang: Beim SV Memmingerberg wollte der SVS von Anfang an konzentriert sein – und ging auch prompt schnell in Führung. Aber statt danach sicher zu stehen, wurden viele Fehler im Passspiel gemacht. „Ein gebrauchter Sonntag“, nannte Trainer Thomas Spannenberger die 1:4-Niederlage. Die müsse schnell abgehakt werden, um wieder konzentriert zu trainieren und im nächsten Spiel wieder eigene Tugenden zu zeigen.

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