Ausstellung in Neugablonz

Warum Petra Flaths Bilder perfekt ins Isergebirgsmuseum passen

Die neue Sonderausstellung im Isergebirgs-Museum in Neugablonz zeigt Fotoporträts von über 40 Persönlichkeiten, die die deutsch-tschechischen Beziehungen geprägt haben. Darunter ist auch der Literaturkritiker Hellmut Karasek, der 1934 in Brünn geboren wurde.

Die neue Sonderausstellung im Isergebirgs-Museum in Neugablonz zeigt Fotoporträts von über 40 Persönlichkeiten, die die deutsch-tschechischen Beziehungen geprägt haben. Darunter ist auch der Literaturkritiker Hellmut Karasek, der 1934 in Brünn geboren wurde.

Bild: Petra Flath/Repro: Mathias Wild

Die neue Sonderausstellung im Isergebirgs-Museum in Neugablonz zeigt Fotoporträts von über 40 Persönlichkeiten, die die deutsch-tschechischen Beziehungen geprägt haben. Darunter ist auch der Literaturkritiker Hellmut Karasek, der 1934 in Brünn geboren wurde.

Bild: Petra Flath/Repro: Mathias Wild

Das Museum in Neugablonz zeigt die Sonderschau „Porträts aus Böhmen und Mähren“. Fotokünstlerin Petra Flath hat viel in ihren Aufnahmen hineingepackt.
18.07.2021 | Stand: 05:30 Uhr

Der klare, von Weiß dominierte Ausstellungsraum der „Großen Galerie“ und die großformatigen Schwarzweiß-Fotografien von Petra Flath – eine nahezu ideale Kombination bietet sich dem Betrachter bei der aktuellen Sonderausstellung im Neugablonzer Isergebirgs-Museum. Im Auftrag des Adalbert-Stifter-Vereins hat die namhafte Münchner Fotokünstlerin ganz unterschiedliche Persönlichkeiten abgelichtet, denen gemeinsam ist, dass sie in Böhmen und Mähren aufgewachsen sind und die deutsch-tschechischen Beziehungen der vergangenen 20 Jahre als Politiker, Diplomaten, Journalisten, Übersetzer, Schriftsteller, Künstler oder Wissenschaftler mitgestaltet haben.

Stimmige Inszenierungen

Die Wanderausstellung kann nach einigen coronabedingten Verzögerungen nun endlich in Neugablonz betrachtet werden. Und auch wenn das ursprünglich geplante Rahmenprogramm mit Zeitzeugengesprächen und einem Besuch von Flath im Allgäu nicht stattfinden kann, so lohnt ein Besuch der Schau „Porträts aus Böhmen und Mähren“ in jedem Fall. Denn die 42 Aufnahmen sind in ihren Formaten und ihrer Gestaltung durchaus vielfältig, folgen aber dennoch einer klaren Linie: Sie zeigen nicht nur bekannte und weniger bekannte Köpfe, sondern wollen auch möglichst viel von den Schicksalen, Ansichten und Aufgaben der (teilweise inzwischen verstorbenen) Dargestellten vermitteln. Die Inszenierungen sind wichtig und stimmig, aber der Mensch bleibt im Mittelpunkt.

Zweisprachiger Katalog

Die Ausstellung in der Großen Galerie des Isergebirgs-Museums in Neugablonz ist jetzt bis einschließlich Sonntag, 29. August, zu sehen. Geöffnet ist das Museum im Gablonzer Haus mittwochs bis sonntags von 14 bis 17 Uhr. Zu der Schau ist ein zweisprachiger Katalog erschienen, der an der Museumskasse erworben werden kann.