Spenden

Ausgediente Christbäume für den guten Zweck

Am Samstag, 16. Januar, werden in Kempten wieder ausgediente Christbäume eingesammelt.

Am Samstag, 16. Januar, werden in Kempten wieder ausgediente Christbäume eingesammelt.

Bild: Peter Hausner (Archivbild)

Am Samstag, 16. Januar, werden in Kempten wieder ausgediente Christbäume eingesammelt.

Bild: Peter Hausner (Archivbild)

Gerhard Hock und seine Helfer sammeln am Samstag, 16. Januar, Tannen und Fichten in Kempten ein. Wer sich dafür erkenntlich zeigt, unterstützt Hilfsorganisationen.
07.01.2021 | Stand: 11:10 Uhr

Noch erfreuen in vielen Wohnzimmern die grünen Nadeln der Christbäume. Doch umso länger Weihnachten zurückliegt, umso mehr vertrocknen die Bäume. Nur wohin mit dem nadelnden Überbleibsel? In Kempten gibt es dafür auch in diesem Jahr wieder einen besonderen Service: Ehrenamtliche sammeln am Samstag, 16. Januar, ab 9 Uhr die ausgedienten Christbäume ein. Sie hoffen im Gegenzug auf Spenden für mehrere karitative Organisationen.

Die Christbaum-Sammelaktion organisiert wieder der Duracher Bürgermeister Gerhard Hock mit dem Kemptener Amt für Landwirtschaft. Der Spenden-Erlös geht an die Kartei der Not (das Leserhilfswerk unserer Zeitung), den Allgäuer Hilfsfonds, den Duracher Hilfsfonds und den Bäuerlichen Hilfsdienst.

Fahrten zum Wertstoffhof vermeiden

Vor 30 Jahren hat Hock die Aktion ins Leben gerufen. Jährlich wurden etwa 7000 Christbäume eingesammelt, gehäckselt, kompostiert oder für Funkenfeuer verwendet. Die Bevölkerung ist aufgerufen, diese freiwillige Leistung durch Spenden zu honorieren.

Die Aktion am Samstag, 16. Januar, erfährt tatkräftige Unterstützung durch den Verband für landwirtschaftliche Fachbildung (VLF/VLM), die Freiwilligen Feuerwehren in Kempten, die Berufsschule III, die Landjugend Lenzfried, die Stadt Kempten und den Abfallzweckverband ZAK.

Wer möchte, dass sein Christbaum mitgenommen wird, stellt ihn rechtzeitig gut sichtbar am Straßenrand ab. Die Sammelaktion beginnt um 9 Uhr. Die Organisatoren wollen auch dazu beitragen, Einzelfahrten der Bürger zum Wertstoffhof zu vermeiden und die Hausmeisterdienste zu entlasten.