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Dieselloch Allgäu bleibt

Bahn erstickt Hoffnungen auf Oberleitungen: Es bleibt bei Dieselabgasen

Die Bahn will im Allgäu weiter investieren und zum Beispiel 164 Kilometer Gleise erneuern. Eine Elektrifizierung der Straße von Augsburg nach Kempten und weiter Richtung Süden ist allerdings nicht vorgesehen. Nur zwischen Kempten und Ulm soll eine Oberleitung entstehen.

Die Bahn will im Allgäu weiter investieren und zum Beispiel 164 Kilometer Gleise erneuern. Eine Elektrifizierung der Straße von Augsburg nach Kempten und weiter Richtung Süden ist allerdings nicht vorgesehen. Nur zwischen Kempten und Ulm soll eine Oberleitung entstehen.

Bild: Matthias Becker

Die Bahn will im Allgäu weiter investieren und zum Beispiel 164 Kilometer Gleise erneuern. Eine Elektrifizierung der Straße von Augsburg nach Kempten und weiter Richtung Süden ist allerdings nicht vorgesehen. Nur zwischen Kempten und Ulm soll eine Oberleitung entstehen.

Bild: Matthias Becker

Sprecher der DB Netz redet Klartext: Elektrifizierung der Strecke Augsburg - Kempten - Oberstdorf ist nicht vorgesehen. Doch woanders entsteht eine Oberleitung.
26.10.2022 | Stand: 17:02 Uhr

Das Allgäu südlich und nordöstlich von Kempten wird wohl noch lange ein Dieselloch bleiben – also ein Gebiet, in dem Züge nicht mit Strom fahren, sondern Loks Abgase in die Luft pusten. Das machte Andreas Hanke, Betriebsleiter bei der DB Netz Augsburg, bei einer Sitzung im Kemptener Rathaus deutlich. Dort befasste sich der Beirat für Tourismus und Stadtmarketing auf Antrag von Stadtrat Thomas Hartmann (Grüne) mit dem Thema.