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Vor Gericht

Corona-Anzeige ohne rechtliche Grundlage?

Während der Corona-Pandemie ändert sich die Rechtslage beinahe täglich. Wie ein Verstoß gegen die Regeln geahndet wird, hängt deshalb auch davon ab, wann sich der jeweilige Vorfall ereignete.

Während der Corona-Pandemie ändert sich die Rechtslage beinahe täglich. Wie ein Verstoß gegen die Regeln geahndet wird, hängt deshalb auch davon ab, wann sich der jeweilige Vorfall ereignete.

Bild: Alexander Kaya

Während der Corona-Pandemie ändert sich die Rechtslage beinahe täglich. Wie ein Verstoß gegen die Regeln geahndet wird, hängt deshalb auch davon ab, wann sich der jeweilige Vorfall ereignete.

Bild: Alexander Kaya

Ein 32-Jähriger steht vor dem Kemptener Amtsgericht, weil er den Mindestabstand nicht eingehalten hat. Doch der Richter sieht ein Problem.
05.09.2020 | Stand: 09:14 Uhr

Einen Bußgeldbescheid über 150 Euro – den hatte sich ein 32-Jähriger eingehandelt, als er im März dieses Jahres Besuch von einem Freund empfing. Weil er offenbar den wegen der Corona-Pandemie geltenden Mindestabstand von 1,50 Meter unterschritten hatte, zeigte ihn die Polizei an. Doch der Mann legte Einspruch ein, weshalb der Fall vor dem Kemptener Amtsgericht landete. Zum Zeitpunkt des Vorfalls sei das noch keine Ordnungswidrigkeit gewesen, sagte sein Verteidiger.

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