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Corona-Pandemie

Corona im Kemptener Krankenhaus: Wenn Seelsorger die Familie ersetzen

Pflegekräfte am Anschlag, Besuchsmöglichkeiten eingeschränkt: Für Krankenhauspatienten sind Klinik-Seelsorger in diesen Wochen oftmals die einzigen Gesprächspartner vor Ort.

Pflegekräfte am Anschlag, Besuchsmöglichkeiten eingeschränkt: Für Krankenhauspatienten sind Klinik-Seelsorger in diesen Wochen oftmals die einzigen Gesprächspartner vor Ort.

Bild: Kay Nietfeld (Symbolbild)

Pflegekräfte am Anschlag, Besuchsmöglichkeiten eingeschränkt: Für Krankenhauspatienten sind Klinik-Seelsorger in diesen Wochen oftmals die einzigen Gesprächspartner vor Ort.

Bild: Kay Nietfeld (Symbolbild)

Die Seelsorger im Klinikum Kempten ersetzen derzeit oft die Besucher, die wegen Corona nicht wie sonst kommen dürfen. Was die Geistlichen dabei erleben.
11.01.2021 | Stand: 15:25 Uhr

Sie sind da, wenn sie gewünscht werden. Denn sie wollen – auch durch das Gebet – Zuversicht geben: die Klinikseelsorgerinnen und -seelsorger. In jedem der Häuser des Klinikverbunds Allgäu stehen sie als Ansprechpartner zur Verfügung. Oft sind sie derzeit bei Kranken die einzigen Besucher. Und oft stehen sie an der Seite von Hinterbliebenen, die einen Verstorbenen betrauern. Doch Klinikseelsorge während Corona – das bedeutet auch für die evangelische Pfarrerin Heike Steiger und den katholischen Palliativseelsorger Christof Vey am Klinikum Kempten Einschränkungen: Die sanfte Berührung statt einem Wort des Trostes ist nicht möglich, der Mund- und Nasenschutz erschwert den Blick ins Gesicht. Das Gespräch sei derzeit wie ein Ventil für Kranke, um Druck abzulassen.

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