Bundestagswahl 2021

Freie Wähler nominieren Annette Hauser-Felberbaum: „Unsere Chance war noch nie so groß“

Annette Hauser-Felberbaum ist Direktkandidatin der Freien Wähler für die Bundestagswahl im Wahlkreis Oberallgäu, zu dem auch Kempten und der Landkreis Lindau gehören.

Annette Hauser-Felberbaum ist Direktkandidatin der Freien Wähler für die Bundestagswahl im Wahlkreis Oberallgäu, zu dem auch Kempten und der Landkreis Lindau gehören.

Bild: Ralf Lienert

Annette Hauser-Felberbaum ist Direktkandidatin der Freien Wähler für die Bundestagswahl im Wahlkreis Oberallgäu, zu dem auch Kempten und der Landkreis Lindau gehören.

Bild: Ralf Lienert

Annette Hauser-Felberbaum, Unternehmerin, vierfache Mutter und Stadträtin aus Kempten, will "Fürs Allgäu nach Berlin". Diese Themen sind ihr besonders wichtig.
31.03.2021 | Stand: 12:32 Uhr

Annette Hauser-Felberbaum aus Kempten tritt für die Freien Wähler als Direktkandidatin bei der Bundestagswahl an. Die Partei nominierte sie für den Wahlkreis Oberallgäu, zu dem auch Kempten und der Landkreis Lindau gehören. Seit 2013 engagiert sich die Unternehmerin und vierfache Mutter bei den Freien Wählern, seit 2017 als Vorsitzende der FW-ÜP Kempten. Seit 2020 ist sie im Stadtrat.

(Hier lesen Sie: Bundestagswahl 2021 im Allgäu: Termin, Kandidaten und News)

Für die 59-Jährige sind die „Freien Wähler die Zukunft unserer Demokratie“. Die Maskenaffäre entlarve die Krise der etablierten Parteien. Die Freien Wähler seien auch deshalb eine Alternative für die Bundestagswahl, weil sie keine Konzern-Spenden annähmen, sagt Hauser-Felberbaum. Ihre Wahlkampagne steht unter dem Motto „Fürs Allgäu nach Berlin“. Sie werde immer ein Ohr für die Menschen vor Ort haben und wolle für sie, aber vor allem mit ihnen die Zukunft gestalten.

Durch die Pandemie insbesondere Frauen benachteiligt

Gleichberechtigung, Regionalität, Bildung und Kultur stellte Hauser-Felberbaum bei der Nominierung thematisch in den Mittelpunkt. Die Corona-Pandemie habe insbesondere Frauen benachteiligit, und sie wolle sich intensiv für die Chancengleichheit und die Entwicklungsmöglichkeiten von Frauen und Mädchen einsetzen, so Hauser-Felberbaum. Gleichberechtigung gehe über gleiche Bezahlung hinaus, es gehe vielmehr um gerechte Repräsentation und einen Umgang auf Augenhöhe in allen Bereichen der Gesellschaft. Als Allgäuerin im Herzen wolle sie sich für den Erhalt des Allgäus als einzigartige und lebenswerte Region und einen qualitativ hochwertigen Tourismus einsetzen. Umweltschutz und Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels seien eine „selbstverständliche Querschnittsaufgabe“, die alle Politikfelder prägen müsse. Weiter betonte sie Themen wie bezahlbares Wohnen und Pflege.

Hauser-Felberbaum lernte Klavier- und Cembalo-Bau und leitete nach ihrer Gesellenprüfung für einige Jahre die Werkstatt einer großen Klavierimportfirma in Mailand. Später studierte sie in Köln Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und BWL; 1996 gründete sie eine Kongress- und Konzertagentur.

"Wir sind die besseren Grünen, weil wir die Dinge bis zu Ende denken"

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FW-Europaabgeordnete Ulrike Müller (Missen-Wilhams) sieht gute Chancen bei der Bundestagswahl: „Wir sind die besseren Grünen, weil wir die Dinge bis zu Ende denken.“ Auch Landtagsvizepräsident Alexander Hold ist fest davon überzeugt, dass Annette Hauser-Felberbaum in den Bundestag einziehen kann. „Unsere Chance war noch nie so groß.“

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