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Preisdeckel für Strom und Gas

Firmen in Kempten und dem Oberallgäu hoffen auf den „Doppel-Wumms“, sind aber dennoch skeptisch

Es gibt heiße Arbeitsplätze wie bei der Eisengießerei Adam Hönig in Kempten. Doch ohne bezahlbare Energie geht auch dort nichts.

Es gibt heiße Arbeitsplätze wie bei der Eisengießerei Adam Hönig in Kempten. Doch ohne bezahlbare Energie geht auch dort nichts.

Bild: Matthias Becker (Archivbild)

Es gibt heiße Arbeitsplätze wie bei der Eisengießerei Adam Hönig in Kempten. Doch ohne bezahlbare Energie geht auch dort nichts.

Bild: Matthias Becker (Archivbild)

Die Bundesregierung will Strom- und Gaskosten mit einer Preisbremse drücken. So schildern eine Eisengießerei und eine Gärtnerei ihre Lage: „besorgniserregend“.
02.10.2022 | Stand: 05:30 Uhr

Die Energiemengen, die manche Firmen verbrauchen, liegen für viele Privatleute wohl jenseits ihrer Vorstellungen: Die Kemptener Eisengießerei Adam Hönig AG beispielsweise benötigt im Jahr 12 bis 14 Gigawatt Strom. Das entspricht 12 bis 14 Millionen Kilowatt und damit dem Bedarf von bis zu 4500 Drei-Personen-Haushalten. Da katapultieren explodierende Strompreise die Kosten in astronomische Höhen. Deshalb hofft Hönig-Vorstand Roland Hübner dringend, dass der neue Strompreisdeckel des Bundes funktioniert und der Gießerei-Industrie zugutekommt. (>>>Lesen Sie hier: Stromsparen: Kempten schaltet das Licht ab – aber nicht überall)