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Tempo 30

Gericht lehnt Berufung im Fall Altstädten ab: Hat das Folgen für andere Gemeinden im Oberallgäu?

Ein großer Teil der Autofahrer halte sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Ortsdurchfahrt Heising, sagt Laubens Bürgermeister Dietmar Markmiller. Der frühere Landrat Anton Klotz hatte Tempo 30 dort möglich gemacht.

Ein großer Teil der Autofahrer halte sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Ortsdurchfahrt Heising, sagt Laubens Bürgermeister Dietmar Markmiller. Der frühere Landrat Anton Klotz hatte Tempo 30 dort möglich gemacht.

Bild: Martina Diemand

Ein großer Teil der Autofahrer halte sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Ortsdurchfahrt Heising, sagt Laubens Bürgermeister Dietmar Markmiller. Der frühere Landrat Anton Klotz hatte Tempo 30 dort möglich gemacht.

Bild: Martina Diemand

Der frühere Landrat Anton Klotz hat kein Verständnis für die Ablehnung seines Berufungsantrags. Wie drei Oberallgäuer Bürgermeister die Lage nun einschätzen.
06.03.2021 | Stand: 17:00 Uhr

Das Urteil ist nun rechtskräftig: Die Beschränkung auf Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt von Sonthofen-Altstädten muss aufgehoben werden. Wie berichtet, hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof den Berufungsantrag von Anton Klotz abgelehnt. Der frühere Landrat hatte seinerzeit allen Gemeinden eine Geschwindigkeitsbegrenzung in den Ortsdurchfahrten zugesagt, sofern ein entsprechender Gemeinderatsbeschluss vorliegt. Einige hatten diese Chance genutzt, unter anderem Altusried, Lauben und Rettenberg. Alle drei haben mit Tempo 30 zwischenzeitlich gute Erfahrungen gemacht. Doch fürchten sie nun auch rechtliche Konsequenzen?

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